Anreise in die USA - Teil 1

Baby Samu´s erster Flug

 

Es ist kurz nach 6 Uhr, der Kleine schläft. Wir richten uns, der Kleine schläft. Wir packen das Gepäck ins Auto, der Kleine schläft. Normalerweise wäre er schon aufgewacht, heute natürlich nicht. Wir müssen ihn wecken, denn auch er muss startklar gemacht werden.

Das gefällt ihm jedoch recht wenig und hat so auf´s Frühstücks-Stillen keinen Bock. Also lassen wir´s. Wir müssen sowieso dringend los um den Zug zum Flug zu bekommen. Weit kommen wir allerdings nicht. Stau. Richtig langer Stau. Voran geht es kaum, nur Zentimeter, dafür tickt die Uhr scheinbar immer schneller. So wird das nichts. Kurzerhand müssen wir umplanen und uns an die S-Bahn fahren lassen. 

 

Zeitgleich mit der S-Bahn fahren wir am Bahnsteig vor. Das wird eng! Rucksack auf dem Rücken, rechts Handtasche, Fotoapparat und Bauchtrage in der Hand, links das Baby stürme ich in die Bahn. Mein Mann schmeißt - und das meine ich wörtlich - die Koffer hinterher. Die umstehende Leute schauen nur doof. Die Tür schließt: geschafft! Wir haben nun wenige Minuten um durchzuatmen, uns zu sammeln und unseren Sohn in die Bauchtrage zu verfrachten. Und dann geht´s auch schon weiter mit der Hektik...

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Anreise in die USA - Teil 2

Baby Samu´s heiße Ankunft in Houston

 

Etwa 60 Minuten später. Die Einreise ist geschafft und mit unserem Gepäck machen wir uns auf den Weg nach Draußen - in die Schwüle. Nach einer guten Viertelstunde bilden sich die ersten Schweißflecken und das Marriott-Shuttle fährt bereits zum dritten Mal vorbei. Von unserem Shuttle ist weit und breit nichts zu sehen. Etwas genervt laufe ich auf und ab und werfe einen Blick unter das Tuch welches ich zum Schutz über die Bauchtrage, also Baby Samus Kopf, geworfen habe. SCHOCK.

 

Der Kleine ist total verschwitzt, ja richtig nass, aber er scheint zu schlafen. Mein Gott, vielleicht ist er einfach zu kaputt um sich noch zu regen?! Mein Blick spricht Bände, denn mein Mann eilt zu mir um sich das Elend ebenfalls anzusehen. Im nächsten Moment möchte ich einfach in die von etlichen Klimaanlagen stark runtergekühlte Ankunftshalle gehen, doch dort ist es eindeutig zu kalt. Mist was nur tun?! Ist alles gut???

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Im Flieger von Houston nach Denver

Zeitumstellung?

 

Als wir morgens aufwachen sind wir uns nicht sicher ob der Wecker am Bett kaputt ist. Es ist tatsächlich schon nach sieben Uhr und der Kleine schläft. Unser Sohn hatte zwar mal irgendwann gegen 4 Uhr Hunger gehabt, ist danach aber wieder schnell eingeschlummert. Die sieben Stunden Zeitumstellung scheinen ihn nicht wirklich zu verwirren. Auch wir würden jetzt gerne noch länger liegen bleiben. Auf 8:15 Uhr haben wir allerdings unser Shuttle bestellt, frühstücken wollen wir noch und es muss alles für die Weiterreise fertig gemacht werden.

 

Bereits um 8:01 klingelt unser Telefon. Die Rezeption will wissen wo wir denn bleiben würden. Das Shuttle sei da. Wir erklären gleich zu kommen. 8:07 es klingelt wieder - wir sind doch sofort auf dem Weg! Vollgepackt eilen wir zum Shuttle. Ich hätte das Szenario ja gerne fotografiert, aber ob das Telefon noch ein drittes Mal geklingelt hätte - ich weiß es nicht.

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Sightseeing Denver

Kurzer Stadtrundgang durch Denver

 

Heute wollen wir ein wenig Denver erkunden. Zunächst holen wir dafür unseren Kinderwagen im nahegelegenen Walmart Supercenter ab. Der  ist nur knapp zehn Fahrminuten von unserem Hotel, dem Drury Inn & Suites (Stapleton), entfernt. Am Abholschalter werden wir zügig bedient und die freundlichen Amerikaner kümmern sich nebenbei rührend um unseren Sohn. So viel Aufmerksamkeit ist er in einem Supermarkt gar nicht gewohnt. Neben dem bestellten Wagen und Autositz erhalten wir dann auch noch  ausführliche Tipps den Schmerzen beim Zahnen entgegenzuwirken: Hühnerknochen nagen.

 

Der restliche Einkauf wird noch schnell erledigt, dann geht´s ruckzuck zurück ins Hotel, Kinderwagen und Autositz testen.

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Von Denver in den Rocky Mountain Nationalpark - Teil 1

Los geht´s: mit Baby im Wohnmobil auf Tour!

 

Von Denver haben wir also nicht viel gesehen, dennoch freuen wir uns auf die Weiterreise. Cruise America, die Wohnmobilvermietung, erreichen wir nach einer knappen halben Stunde Fahrt. Auch wenn wir mehr als pünktlich und somit vor den verabredeten 13 Uhr da sind kümmert man sich sofort um uns. Nachdem alle Formalitäten erledigt sind erhalten wir einen zackigen aber ausführlichen Wohnmobilrundgang. Als die Dame fertig ist habe ich jedoch schon wieder die Hälfte vergessen. Naja, Hauptsache mein Mann erinnert sich heute Abend und die nächsten Tage noch daran... .

 

Erfreut, dass wir nach gerade mal einer Stunde bereits startklar sind, machen wir uns auf den Weg. Knapp 110 Meilen (rund 175 Kilometer), also rund 2,5h Fahrt bis zum Campingplatz im Rocky Mountain Nationalpark liegen vor uns.  Um Nahrungsmittel und alles Nötige für die nächsten Tage einzukaufen ist ein Zwischenstopp in Boulder, nach etwas mehr als der Hälfte der Strecke, eingeplant. Das sollten (und genau auf diesem Wort liegt die Betonung) wir ja alles locker in drei bis vier Stunden schaffen und somit am frühen Abend eintreffen... .

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Von Denver in den Rocky Mountain Nationalpark - Teil 2

So nah und doch so fern

 

Ich setze mich auf die Bank zu unserem mal schlafenden mal wachen Baby. Mein Mann freundet sich derweil zusehends mit dem Gefährt an. Es läuft super und ich bin wieder positiv gestimmt unser Ziel zeitig zu erreichen.  Doch die gute Stimmung verfliegt bald. Denn immer wieder werfe ich einen Blick auf die Karte im Handy und unser Punkt bewegt sich nur sehr langsam voran. Gaaanz langsam. Würde ich den blauen Punkt nicht auf dem Handy verfolgen, würde ich glauben die Abfahrt nach Boulder bereits verpasst zu haben.

 

Doch sie kommt noch und wir verpassen sie tatsächlich. Ich, als menschliches Navi, hatte es dann - als es darauf ankam - einfach zu spät bemerkt. Immerhin können wir wenige Meter weiter relativ unproblematisch umdrehen. Dieses Mal ohne ein Verkehrschaos auszulösen oder ein Hubkonzert zu veranstalten :-)

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Von Denver in den Rocky Mountain Nationalpark - Teil 3

Samu will nicht mehr

 

Von Boulder aus werden die Straßen im leerer. Es wird dunkler und dunkler und immer einsamer hier draußen. Der Großraum Denver liegt nun endgültig hinter uns. Als wir die Ortschaft Lyons passieren weiß ich, dass es endlich wirklich nicht mehr allzu weit sein kann. Doch nun müssen wir steil den Berg hinauf und der 5 Tonner schnauft schwer. Sehr schwer. Er keucht und wir kommen nicht schnell voran. 

 

Natürlich etwas unpassend erwacht unser Kleiner. Er will partout nicht mehr im Autositz bleiben - was mir mehr als verständlich erscheint - aber jetzt äußerst ungünstig ist. Wir halten an. Überlegen. Doch wirklich viele Möglichkeiten blieben uns an diesem Ort, am Berg, im Dunkeln um diese Zeit einfach nicht.

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Vom Rocky Mountain Richtung Yellowstone Nationalpark

Langer Tag für Baby Samu im Wohnmobil

 

Die Nacht war, nennen wir es mal "frisch" gewesen, aber immerhin etwas erholsam. Auch wenn heute richtig viele Kilometer vor uns liegen, einen Rundgang über den Campingplatz im Rocky Mountain Nationalpark wollen wir uns nicht entgehen lassen. Für mehr bleibt bedauerlicherweise keine Zeit. Obwohl für die heutige Nacht nichts gebucht ist - zum Glück, wie sich noch rausstellen wird - wollen wir uns lieber zeitig, also noch vor Mittag, auf den Weg machen.

 

Mindestens 270 Meilen (ca. 430 Kilometer), maximal 490 Meilen (ca. 780 Kilometer) wollen wir heute zurücklegen. Sprich rund 4 bis 8 Stunden Fahrt. Bei der Planung hatte ich noch damit gerechnet locker die 490 Meilen bis Cody an diesem Tag zu schaffen, dass uns aber auch die 270 Meilen bis Casper schon bald wieder an unsere Grenzen bringen hätten wir nicht erwartet....

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Von Casper über Cody in den Yellowstone Nationalpark

Mit Baby durch Wyomings Weiten

 

Der KOA Bur Nunn ist kein Highlight, aber für eine Nacht vollkommen in Ordnung. Am Morgen besuchen uns ein paar "Deers". Ich bin so begeistert, dass ich vergesse Fotos zu machen. Gleich nach dem Frühstück machen wir uns dann auch schon auf die Weiterreise. Heute stehen nämlich knapp 300 Meilen (470 Kilometer) und gute 5 Stunden Fahrt bis zu unserem Campingplatz im Yellowstone Nationalpark auf dem Plan.

 

Der Tagestrip beginnt wieder gut. Der Kleine schläft - vorschriftsgemäß in seinem Sitz - während sich für uns bereits wenige Meilen hinter Casper die unendlichen Weiten Wyomings eröffnen. Hier gibt es nichts, absolut nichts. Unsere Straße, hin und wieder mal ein anderes Auto und sonst nichts. Nothing. Niente. Geradeaus zieht sich die US-20 durch die Prärie.

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Im Yellowstone Nationalpark -Tag 1

Sightseeing, Bisons und Campingplatzsuche

 

Nach dem Frühstück und einer kurzen Dusche - die gibt's pro Person und Tag nämlich gratis - verlassen wir den rießen Campingplatz Fishing Bridge bereits wieder und machen uns auf Richtung Norden. An ein paar kleineren Attraktionen vorbei, durch das Hayden Valley, entlang des Grand Canyon of the Yellowstone und über den Dunraven Pass soll es bis zu Tower Falls oder Tower-Roosevelt gehen. Das würde eine Fahrzeit von gut  90 Minuten, natürlich ohne Pausen/Erkundungstouren, bedeuten und wäre optimal, da wir noch keinen Campinglatz haben. Da um diese Jahreszeit allesamt "First come, first serve" sind war eine Reservierung unmöglich.

 

Gut gelaunt starten wir also in den wunderbar sonnigen Tag.  Hier und da halten wir an, laufen eine Runde, machen Fotos oder genießen einfach kurz den Ausblick auf die grandiose Landschaft. Wir genießen es und wissen da leider - oder vielleicht zum Glück - noch nicht, was uns an dem Tag noch alles erwarten wird, beziehungsweise wie problematisch die Campingplatzsuche noch werden wird...

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Yellowstone Nationalpark -Tag 3&4

Geysire, schlafendes Baby und viele Asiaten

 

Unser fester Ausgangspunkt erleichtert es uns sehr die Tage gemütlich angehen zu lassen. Vom Madison Campground aus können wir in aller Ruhe die Sehenswürdigkeiten des Parks erkunden. Eines bleibt uns bei allen Ausflügen ein Rätsel: die Chinesen oder sagen wir mal besser Asiaten. Wir alle wissen ja, dass sie meist in Gruppen auftreten und viiiiele viele Fotos machen. So sind sie eben :-)  Welch faszinierende Wirkung allerdings kleine weiße Babys auf sie haben, dessen waren wir uns bisher nicht bewusst....

 

Bereits in Mammoth Hot Springs waren wir zwei Mal Fotomodell. Freundlicherweise haben die Damen davor gefragt ob sie uns denn ablichten dürfen. Keine Ahnung bei welchen Urlaubsfotoanschau-Partys wir nun gezeigt werden. Wäre aber mal interessant. Auch am Norris Geysire Basin durften wir für ein Grüppchen vor einem Geysir posieren und etliche Fotoapparate klickten um die Wette. Soweit so gut. Was uns dann allerdings beim Midway Geyser Basin passierte war der absolute Hammer!

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Yellowstone to Grand Teton

In Baby Samus Takt geht´s weiter!

 

In den letzten Tagen haben wir viel gelernt. Beispielsweise wie wir mit Baby deutlich entspannter unterwegs sein und dementsprechend auch ziemlich gelassen die Naturschauspiele des Yellowstone Nationalpark erkunden können. Wie? Ganz einfach! 

  • Das Baby und wir müssen uns wohlfühlen.
  • Das Baby braucht einigermaßen geregelte Ruhe-, Schlafzeiten.
  • Wir wollen die Gegend erkunden, genießen aber auch Pausen.

Wie wir das unter einen Hut bekommen? Ebenfalls ganz einfach! Erst einmal: immer gelassen bleiben :- ) Wir fühlen uns wohl wenn unser Sohn sich wohlfühlt und das tut er so lange er nicht ewig in seinen Sitz geschnallt ist. Also haben wir von dem "in den Sitz schnallen" zeitig Abstand genommen (wenn wir nicht gerade auf der Interstate unterwegs waren) und es anders gelöst ;-)! Nämlich so: 

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Grand Teton Nationalpark

Elch-Alarm! Mama "vergisst" Baby Samu

 

Den Grand Teton Nationalpark durchqueren wir mit mehreren Fotostopps. Leider. Hätten wir gewusst welch schöne Landschaft - und dazu noch ein toller "Indian Summer" - sich uns hier bietet, hätten wir etwas anders geplant. So ist es halt. Immerhin läuft die Fahrt relaxt ab.

 

Am Nachmittag, gegen 16:30 Uhr, also nicht wirklich spät, erreichen wir den bereits außerhalb des Parks liegenden Campingplatz Gros Ventre. Laut aller von uns gesammelten Informationen bekommt man hier so gut wie immer einen Platz. Eigentlich. Denn als wir ankommen, sind die Stellplätze für große RV´s schon belegt. Dank strahlendem, super gelauntem Baby Samu bekommen wir aber dennoch einen der letzten freien Plätze. Einen Platz  für einen kleineren RV, auf den wir aber draufpassen. Zudem sei der Platz toll gelegen und einfach perfekt für uns und unser freundliches Baby - so die Damen und Herren beim Check-In. Puh, Glück gehabt! Und wieder etwas gelernt. Gut gelaunte süße Babys können auf Reisen wirklich Gold Wert sein!

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Grand Teton to Salt Lake City

Unheimliches Camping im Nirgendwo

 

Ein kleiner holpriger Feldweg führt uns auf einen Campingplatz. Am Eingang ein abgewracktes Auto wie aus einem Horrorfilm. Der Campingplatz ist verlassen, keine Menschenseele da. Wir schauen uns um. Nichts. Niemand. Alle Plätze frei. Sollen wir hier bleiben oder doch lieber weiterfahren??? Wir bleiben.

 

Heute haben wir bereits wieder einen langen Tag mit Fahren hinter  uns. Wobei die zurückgelegte Strecke eigentlich gar nicht so weit ist. Doch die knapp 180 zurückgelegten Meilen über Landstraßen und durch Wälder benötigen eben Zeit. Vor allem mit einem großen Wohnmobil. Immerhin kam wir gut voran und die endlosen Weiten Wyomings und dann Idahos luden zum Glück auch nicht oft zum Anhalten ein. Erst am Nachmittag gegen 16 Uhr, als Baby Samu Hunger bekam, hatten wir am Bear Lake angehalten. Da hatten wir beschlossen den nächsten Campground zu nehmen.

 

Jetzt sind wir hier auf dem Campingplatz. Allein. Erst etwas später am Abend kommt noch ein Mann mit Hund auf den Platz. 

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Hallo Salt Lake bzw. Park City

Wellness & Dusche für´s Baby statt Camping

 

Wir stehen bei MC Donald´s auf dem Parkplatz - auf der Suche Internet. Nicht wegen dem Schrecken der vergangenen Nacht, sondern weil wir gerne mal eine warme Dusche und ein richtiges Bett hätten und entspannen wollen, entschließen wir uns ein Hotelzimmer oder ähnliches zu nehmen. Bei hotels.com werde ich - dank MC Donalds-Wifi - bald fündig. Ein Appartement im Newpark Resort & Hotel mit Kochnische und allem drum und dran in Park City. Gleich in der Nähe ein Outlet-Center. Wir sind uns einig - das ist unsers für zwei Nächte! Mit großer, berechtigter, Vorfreude machen wir uns auf den Weg der wie im Fluge vergeht.

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Auf dem Weg zum Arches Nationalpark

Die Küchenrolle und Baby Samu voll in Fahrt

 

Nach einem Tag Pause ist heute wieder Fahren angesagt. Etwas mehr als 200 Meilen, rund 300 Kilometer, stehen auf dem Plan. Mit dem Wohnmobil also bestimmt eine fast vierstündige Fahrt - mit Pausen... am Ende aber eine Tagestour.

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Arches Nationalpark & Dead Horse

Too hot für Baby Samu

 

Daaa! Ja genau da! Da war sie die Ausfahrt... Wir rauschen vorbei, denn mit dem Wohnmobil bleibt keine andere Möglichkeit. Vollbremsung unmöglich.  So haben wir die Ausfahrt Richtung Moab zum Arches Nationalpark verpasst. Aber wir haben Glück im Unglück, die nächste Ausfahrt ist nicht allzu weit - für amerikanische Verhältnisse. Und dann holt uns das Glück glücklicherweise nochmal ein. Denn die Straßenquerung unter welcher wir durchmüssen ist genau 1,5 Fuß höher als unser Wohnmobil. Puh, jetzt hoffen wir nur die Höhenangaben stimmen, denn einige, so schaut es aus, sind hier schon hängen geblieben. Aber es passt! 

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Zurück in Denver

"Wohnmobil-Crash" am letzten Tag

 

Wir sind zurück in Denver. Einen Tag früher als geplant. Ja, es ist tatsächlich so. Wir sind jetzt zum Schluss endlich einmal früher dran! Wie das passieren konnte? Nun gut, wir haben einfach einen Programmpunkt gestrichen und beschlossen relaxt zurück zu fahren.

 

Ein kurze Zusammenfassung: eigentlich war noch der Besuch der Canyonlands geplant. Da wir uns hierfür aber wieder auf die ewige Suche nach einem Campground hätten machen müssen und gehört haben, dass prinzipiell eh alles "full" ist, hatten wir uns auf den Rückweg gemacht. Am Vormittag hatten wir noch kurz den tollen Dead Horse Point State Park genossen und dann ging es ganz entspannt zurück. Wir waren so entspannt, dass selbst die Fahrt wirklich entspannt war. Nach knapp 420 Kilometern nahmen wir uns in Avon/Beaver Creek eine Unterkunft - die Lakeside Terrace Villas. Ein super Apartment zu einem wirklich genialen Preis. Am nächsten Mittag ging´s dann zurück nach Denver. Und beim letzten Stopp passierte es dann. Auf dem Parkplatz bei Walmart - Schock!

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Anreise Galveston

Houston - wir haben ein Durchfahrtsproblem

 

Touch down in Houston. Endlich. Es ist Abend - kurz vor 19 Uhr - als wir in Houston landen. Bis wir unser Gepäck und unseren Mietwagen haben vergeht eine gefühlte Ewigkeit - in Wahrheit immerhin fast zwei Stunden! Bis zu unserem Hotel in Galveston am Golf von Mexiko benötigt man normalerweise gut 90 Minuten. Normalerweise, denn natürlich kommt es mal wieder ganz anders. 

 

In weiser Voraussicht setze ich mich zu unserem ziemlich müden Sohn auf die Rückbank. Der Tag war lang, der Flug anstrengend, Baby Samu steckt gerade mitten in einem Entwicklungsschub und ist fertig. Schlafen scheint aber keine Option. Immer wieder fallen die Äuglein zu, doch schlafen... nein, das ist einfach nicht drin. Vielleicht ist es auch einfach ein wenig  zu warm im Baby-Autositz. Doch eine andere Lösung gibt es jetzt nicht. Ich versuche unser Baby mit streicheln, leisem summen und beruhigenden Worten in den Schlaf zu helfen. Vergebens. Und dann nach gerade einmal einem Drittel der Strecke Stau. Nein, nicht stockender Verkehr. Richtiger Stau. Stillstand. Um kurz nach 21:30 Uhr geht in Houston nichts mehr. 

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Galveston Island (ehe.by the Sea)

Baby Samu lernt das Meer kennen

 

Die Tage in unserem Hotel, dem Holiday Inn Club Vacations, und in Galveston sind eher unspektakulär. Wir machen eine kleine Stadtbesichtigung von Galveston City und stellen als erstes fest wie gänzlich unpraktisch die wahnsinnig hohen Bordsteine hier für Leute mit Kinderwagen sind. Als zweites wie unspektakulär Galveston an sich ist. Und drittens, dass man Sonntags beim Ihop (hier gibt´s Pancakes in allen Variationen) 1,5h Wartezeit auf einen Sitzplatz hat. Wow! Als wir vorbeifuhren und sich die Menschenmenge um das Gebäude sammelte traf uns fast der Schlag. Wir fragten gar die umstehenden ob es denn hier etwas umsonst gäbe. No - da gibt´s nix!

 

Da wir ja direkt am Meer nächtigten, durfte Baby Samu also noch vor seinem 6-monatigen Geburtstag das Meer, den Golf von Mexiko, kennen lernen. Etwas befremdet aber doch interessiert blickte er auf seine plötzlich nassen und von Meerschaum bedeckten Füßchen herab. Große Freude kam nicht auf. Das Weinen konnte er sich aber auch noch verkneifen. Sein Blick war eher ein verwunderter: Was soll das jetzt eigentlich mal wieder werden?! Nunja, allzu warm war der Golf Anfang Oktober nun auch nicht mehr und wir erspartem ihm noch nähere Bekanntschaft mit dem Meer zu machen. Das wir sich sicherlich ein ander Mal ergeben...

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Die Heimreise

Mit Baby in der Business Class fliegen - help!

 

Wie immer kommt das Ende recht schnell. Auch bei der Rückfahrt zum Airport macht es uns Houston nicht leicht und so kommen wir gerade noch rechtzeitig zum Abflug an. Leider reicht es so nicht einmal mehr um vorab die Windel zu wechseln.  Aber egal, der Flug ist ja lang genug und Platz hat´s auch. Sogar genügend auf dem Sitz. Denn zurück fliegen wir Business Class - das erste Mal mit Baby. Das wollten wir uns einfach bei dem langen Flug gönnen.

 

Die Blicke der Mitreisenden sprechen natürlich Bände als ich mit Baby Samu den Flieger betrete. Einige waren gar sichtlich geschockt, als wir uns tatsächlich in der ersten Reihe der Business Klasse niederlassen. Und dann bei all der Hektik und dem hin-und her, dem Verstauen der Sachen fängt unser Kleiner auch noch zu weinen an. Spätestens da waren wohl 80 Prozent der Business Class-Reisenden genervt. Aber es kam ja noch besser... 

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