biometrisches Passbild

 

Seit dem Jahr 2012 benötigen auch Babys einen Ausweis oder Pass wenn sie - außerhalb Deutschlands - auf Reisen gehen. Und wie alle neu ausgestellten elektronischen Pässe, egal ob Reisepass oder Kinderausweis, muss dieses Dokument ein biometrisches Lichtbild aufweisen.

 

Welche Bestimmungen müssen beim biometrischen Passbild vom Baby eingehalten werden?

Grundsätzlich gelten die gleichen Bedingungen wie bei den Erwachsenen. Das Passbild muss die Größe 3,5 x 4,5 cm betragen, es muss scharf sein, vor einem gut ausgeleuchteten, neutralen Hintergrund aufgenommen worden sein und es dürfen keine weiteren Gegenstände auf dem Bild zu sehen sein. Sprich Schnuller, Kuscheltiere, Halstücher usw. sind bei der Fotoaufnahme tabu. Weiters darf es auch nicht lachen, nicht weinen, muss die Augen offen halten und muss in die Kamera blicken. Es bringt also nichts das schlafende Kind zu fotografieren, weil es da so friedlich daliegt ;-)

 

Welche Abweichungen sind beim biometrischen Passbild vom Baby erlaubt?

Auch wenn sich das eben immer noch sehr streng anhört, ein paar kleine Ausnahmen gibt es für Babys und Kleinkinder bis zu einem Alter von sechs Jahren.

  • Die Kopfhaltung muss nicht 100%ig senkrecht sein
  • Der Kopf muss nicht 100%ig zentriert sein
  • Der Gesichtsausdruck kann minimal abweichen
  • Die Blickrichtung kann leicht von der Kamera abweichen

Kann ein biometrisches Passbild vom Baby selbst gemacht werden?

Natürlich! Wer nicht extra zum Fotograf möchte kann solch ein Bild zu Hause selbst machen. Hierzu ist eventuell - je nach Baby/Kleinkind - ein wenig  Geduld nötig. Zwei Mal "klick" und das Bild ist im Kasten - so wird es wohl kaum ablaufen. Dank diverser im Internet erhältlicher biometrischer Lichtbild-Schablonen wie beispielsweise dieser hier (von biometrisches-Passbild.net), können die Bilder direkt nach der Aufnahme hochgeladen und angepasst werden. Markierungen für Augen, Nase, Kinn und Kopfende helfen die perfekte Passfoto-Position zu finden. Über das Internet kann das Foto dann ganz einfach bestellt werden und ist innerhalb weniger Tage im Briefkasten. 

Schablone um das Lichtbild vom Baby in die richtige Position zu bringen.
Schablone um das Lichtbild vom Baby in die richtige Position zu bringen.

Tipps zum Erstellen eines biometrischen Passbilds vom Baby zu Hause:

Wir haben Samus erstes Passbild ebenfalls selbst erstellt. Das ganze lief total unkompliziert ab und das Foto war bereits nach wenigen Minuten im Kasten. Mit ein paar Tricks die wir Euch jetzt verraten hat es geklappt ein neutrales Bild zu erzeugen. 

Tipp 1: Nutzt die beste Tageszeit zum Fotografieren:

Jedes Baby entwickelt bald einen Rhythmus. Es wird Zeiten haben, da ist es besonders gut drauf und Phasen wo es eher nicht so super gelaunt ist. Kurz vor dem Mittagschlaf wird es sicherlich nicht bereit sein entspannt in den Fotoapparat zu blicken. Sucht Euch also eine Tageszeit aus wo ihr wisst, dass das Kleine bereit ist mit Euch ein kleines Fotoshooting zu machen.  Die Betonung liegt auf Tageszeit. Gute Fotos lassen sich am besten in einem hellen gleichmäßig mit Licht durchflutetem Raum schießen. In einer dunklen Ecke mit Blitz fotografieren ist keine gute Voraussetzung.

 

Tipp 2: Macht das Fotoshooting zu Dritt:

Macht das Bild am besten  mit dem Partner zusammen (oder eventuell mit Oma, Onkel oder einer Person die das Baby gut kennt). Alleine ist es sehr schwer sich auf alles zu konzentrieren. Kamera einstellen und gleichzeitig das Baby in die gewünscht Position locken ist nicht empfehlenswert. Zu viele oder gänzlich fremde Personen können das Baby jedoch wiederum ablenken. Zu zweit meistert man das sehr gut.

 

Tipp 3: Legt das Baby auf eine helle Decke:

Legt das Baby für das Fotoshooting hin. Entweder ist es bei seinem ersten Passfoto sowieso noch zu klein zum Sitzen oder es sitzt sehr unruhig. Legt es am Besten auf eine einfarbige weiße, hellgraue oder eben helle Decke (mit gutem Kontrast zum Baby) und kniet oder stellt euch darüber. So könnt Ihr von oben nach unten fotografieren und erhaltet recht einfach eine Frontalaufnahme des Babys. Wenn Ihr Glück habt ist das Baby nun sowieso interessiert was ihr da oben macht und blickt geradewegs in das Fotoobjektiv.

 

Tipp 4: Sorgt für dezente Animation:

Schaut das Baby nicht geradewegs in die Kamera, muss der Partner (bzw. die zweite anwesende Person) die Aufmerksamkeit des Babys in die Richtung des Fotoapparates lenken. Eventuell hilft das Halten des Lieblingskuscheltieres, das Läuten einer Glocke oder einfach das Lächeln der Person das Baby zur passenden Blickrichtung. Dezent, da das Baby nicht zum Lachen animiert werden sollte, sondern nur zum interessierten Blick. Lachen ist auf den Bildern nicht erlaubt.

 

Tipp 5: Fotografiert den Oberkörper:

Fotografier jetzt bloß nicht nur den Kopf. Auch wenn es ein Passfoto werden soll, wählt Ihr einen größeren Bildausschnitt. Fotografiert also ein wenig Oberkörper mit, so ist auch der Hals gut mit drauf. Wenn beim Zuschneiden des Bildes etwas "Luft" ist, ist dies ein Problem: wegschneiden geht immer, hinzufügen leider nicht. 

 

Das biometrische Passbild für´s Baby:

Wenn nun beide Ohren des Babys etwa gleich gut zu sehen sind, das Baby ohne Gesichtsregung in die Kamera blickt, keine Schatten, Spielzeuge oder Mützen das Bild beeinflussen und Ihr eine ruhige Hand hatte - dann habt Ihr Euer erstes Passbild vom Baby im Kasten!

 

Nicht 100%ig aber für den Reisepass in Ordnung: Baby Samu´s erstes Passfoto.
Nicht 100%ig aber für den Reisepass in Ordnung: Baby Samu´s erstes Passfoto.

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