Camping: was ist es und was macht es aus?

Das Camping - Feeling

Campen ist zelten. Camping ist mit dem Wohnmobil unterwegs zu sein. Ein Campingplatz ist mit Strom- und Wasseranschluss. Aber Camping ist doch Natur und campen die simpelste Art unterwegs zu sein, oder? Ja was ist denn nur Camping?! 

 

So unterschiedlich die Möglichkeiten sind Campen zu gehen, so unterschiedlich ist die Meinung was das wahre Camping ist. Wir sind deshalb auf der Suche nach dem Camping-Feeling und haben Blogger befragt, was Camping für sie ausmacht. Durch was wird das Camping-Feeling ausgelöst und kann Camping also nicht auch ganz viele verschiedene Formen der Übernachtung vereinen? 

 

Und so legen wir gleich einmal los. Camping ist...

...Freiheit und viel Natur. 

 

Egal ob wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind, in einem Mobilheim oder einer Glamping-Unterkunft wohnen, oder lediglich ein einfaches Zelt zum Übernachten haben - das ist alles eine Form für Camping für uns, denn Camping bedeutet für uns vor allem viel draußen zu sein.

Unbekümmert, minimalistisch und unvergesslich: Camping in der Natur.
Unbekümmert, minimalistisch und unvergesslich: Camping in der Natur.

 

Wenn einem am Morgen der frische Wind um die Nase weht oder am Abend der Uhu gefühlt auf der Bettkante sitzt, dann ist das ein wunderbares Gefühl. Nirgendwo sonst ist man der Natur näher als beim Camping - vor allem eben im Zelt.

 

Aber auch wenn wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind oder in einem Mobilheim schlafen sitzen wir generell bis zur Bettgeh-Zeit draußen am Feuer und genießen den Sternenhimmel. Der Rauch hängt einem meist noch morgens in der Nase und wird zum stetigen Begleiter während des Campens. Je nachdem wo man unterwegs ist, fällt auch mal die Dusche weg. Hinzu gehört ebenso morgens total verschlafen und in Jogginghose über den Campingplatz zur Toilette zu wandeln.

 

Das unbekümmerte, das Minimalistische, das alles macht für uns das wunderbare Camping-Feeling aus.



Was bedeutet Camping für uns? Julia und Felix von secludedtime

Wir sind Julia und Felix von Secluded Time. Wir lieben es die Welt nach versteckten Orten abzusuchen und auch mal dorthin zu fahren, wo andere noch nie waren. Wer kompakte Reiseinfos sucht ist auf unserem Blog genau richtig.

Ein wind- und wetterfestes Zelt als zweites Zuhause.
Ein wind- und wetterfestes Zelt als zweites Zuhause.

 

Camping ist so viel mehr als nur ein Zelt aufzubauen und irgendwo auf einem Campingplatz ein paar gemütliche Nächte zu verbringen. Camping bedeutet Freiheit, Verzicht, Rückbesinnung und Abenteuer. Wir haben schon auf die unterschiedlichsten Weisen gecampt. Auch das, was man heute als Glamping bezeichnet, war schon dabei. Das Zelt, das wir für eine Nacht in der Wüste von Marokko bewohnt haben, hat weitaus mehr Luxus geboten als das normalerweise unsere häuslichen Unterkünfte auf Reisen tun.

 

Am schönsten haben wir aber die Zeit auf den Azoren in Erinnerung. Dort haben wir fast drei Wochen in unserem wind- und wetterfesten Zelt verbracht. Das Zelt ist auf dieser Reise so richtig zu unserem Zuhause geworden. 


Einmal haben wir in einem fünfhundert Jahre altem Vulkankrater übernachtet, ein anderes Mal nahe eines malerischen Dorfes direkt an einem Wasserfall. Der Wasserfall war übrigens auch unsere einzige Möglichkeit dort zu duschen. Mensch, war das eisig kalt. Trotzdem war diese Erfahrung mehr als perfekt.


Was bedeutet Camping für uns? Janine und Stefan von Gepackt & Los

Die Beiden sind seit Ende Februar auf Weltreise und erleben seitdem diverse Abenteuer in Zentralamerika, Asien und Europa. Auf ihrem Reiseblog sie über ihre Erlebnisse und geben Reise-Tipps.

Camping ist für uns ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Egal ob eine einsame Übernachtung im Auto oder mit fremden Menschen gemeinsam im Zelt schlafen.

Zelten an einem aktiven Vulkan. Es geht.
Zelten an einem aktiven Vulkan. Es geht.

 

Unser coolstes Camping-Erlebnis ist definitiv die Übernachtung auf dem aktiven Vulkan Acatenango in Guatemala.  Das Abenteuer begann bereits beim Aufstieg. Durch das Geröll des Vulkans war die Wanderung berghoch gleich doppelt anstrengend. 

Nach der steilen Tageswanderung freuten sich alle auf die bereits fertig aufgebauten Zelte sowie warme Kleidung. Denn die Temperaturen oben auf beinahe 4.000 Metern waren inzwischen ziemlich kalt und das Wetter hatte sich zugezogen. 

 

Am Lagerfeuer gab es ein aufwärmendes Abendbrot. Und im Hintergrund spuckte der Nachbarvulkan Fuego die erste Lava in den dunklen Himmel. Die Kälte und den Wind vergasen wir für einen Moment und schreiten “boooar”.

 


Die Nacht war aufregend stürmisch. Die Zelte hielten zum Glück stand. Auch wenn sich das nicht immer so anfühlte. 

Der Abstieg am nächsten Tag verging schnell. Wir alle freuten uns auf eine heiße Dusche und frische Klamotten. Das Camping-Erlebnis auf dem Vulkan Acatenango wird so schnell keiner vergessen.


Was bedeutet Camping für mich? Angela von unterwegsmitkind

Angela berichtet auf ihrem Blog über ihre Reisen mit ihrem Sohn. Dort gibt die alleinerziehende Journalistin und Familienreisebloggerin auch Tipps zum Reisen mit Kindern, für schöne Familienreiseziele und immer öfter auch zum Camping.

Stille Momente - unbezahlbar im Campingleben.
Stille Momente - unbezahlbar im Campingleben.

 

Draußensein von früh bis spät, mitten in der Natur aufwachen, schlaftrunken die Augen öffnen und direkt in die Bäume (oder auf die Wiese, den Fluss, den See und sogar das Meer ...) gucken – wenn ich das habe, dann brauche ich nicht sehr viel sonst zum Glücklichsein. Genau das macht für mich das Camping-Feeling aus – egal ob im gemieteten Wohnmobil in den USA, im 3-Mann-Tunnel-Zelt in Bayern oder nun in unserem Camper, mit dem wir quer durch ganz Europa düsen.

 

Am meisten liebe ich am Campen die Nähe zur Natur. Ich genieße es, mit Vogelgezwitscher aufzuwachen und unter rauschenden Bäumen einzuschlafen. Und genau diese kleinen stillen Momente in der Natur sind für mich die schönsten Erlebnisse beim Campingleben.

 


Außer dieser Naturnähe gehört aber auch ein gewisser Minimalismus für mich zum Campingfeeling dazu. Keine Spülmaschine, keine Waschmaschine, noch nicht mal unbedingt jeden Tag eine Dusche zu haben ... das einfache Leben ist für begrenzte Zeit eine wohltuende Unterbrechung des bestens organisierten Alltags.


Was bedeutet Camping für mich? Heike von pushbikegirl

Heike, Fotografin, Kamerafrau sowie Bloggerin. Seit 6 Jahren solo auf Fahrradweltreise, derzeit in Afrika unterwegs. Wüstenliebhaberin und Campingfreak, natürlich bevorzugt ohne Zaun, weit weg von der Zivilisation in freier Natur. 

Camping ist Freiheit pur. Das Abendessen auf dem Feuer zubereiten, Brot backen und die Sterne beobachten ist für mich ganz klar der schönste Moment des Tages. Dem Knistern des Lagerfeuers lauschen, Kojoten heulen hören, Ameisen beobachten und die Stille genießen.

Zelten unter sternenklarem Himmel in der Wüste.
Zelten unter sternenklarem Himmel in der Wüste.

 

Die Wüste ist mein bevorzugter Ort zum Zelten. Dort wo ich nachts kein Außenzelt brauche und durch das Moskitonetz den Sternenhimmel zum Greifen nahe habe. Vollmondnächte sind ganz besonders überwältigend, denn die Wüste wird hell erleuchtet und die Umrisse der Landschaft erscheinen in einem ganz neuen Glanz.

 

Doch stelle ich mein Zelt auch in Schulen auf, in Gotteshäusern oder öffentlichen Gebäuden, wie etwa bei der Polizei oder der Feuerwehr. Hinter dem Supermarkt, im Garten meiner Gastfamilie, unter der Autobahn oder schon auch mal im Abflusskanal. (kommt ein Glück selten vor 😊) Es reizt mich skurrile und ausgefallene Orte zum Schlafen zu finden. 

 

Mein Zelt ist mein mobiles Haus, mein Schutz vor Malaria und sonstigen Insekten, Kälte, Regen und Schnee. 


In besiedelten Gegenden suche ich meine Zeltplätze oft erst nachts, denn normalerweise erkenne ich dann am besten wo es sich gut und sicher schlafen lässt. Ich vermeide dadurch laute und hell beleuchtete Ecken.

 

Zelten ist mein Leben, ich spare dadurch viel Geld, bin der Natur am nächsten und entdecke Gegenden die ich ohne Zelt nie erleben könnte.   


Was bedeutet Camping für uns? Stine von haflokast.de

Vom Caddy Camping zum Wohnmobil. Immer mit dabei: unsere Hunde. Ein Straßenhund aus Bulgarien und eine Prager Rattler Diva.

Einfach mal schauen wohin einen der Weg mit Wohnmobil führt.
Einfach mal schauen wohin einen der Weg mit Wohnmobil führt.

Ist das nicht herrlich? Vom Bett direkt zum Frühstück. Der Start in den Tag beginnt mit Instantkaffee, Brot von gestern und der Geruch von frisch Gegrilltem. Wer zum Teufel grillt schon um 9 Uhr morgens? Auf dem Campingplatz ist alles möglich und niemand erwartet, dass Du knitterfrei und frisiert am Frühstücksbuffett erscheinst. Du lümmelst locker und entspannt vor Deinem Wohnmobil und planst nichts. Umfangreiche Recherchen gibt es bei uns nicht. Einsteigen und los fahren. Nur die Richtung wird fest gelegt: Meer, Berge oder Kultur. Alles andere ergibt sich von selbst.

 

Das Abenteuer beginnt auf der Straße und kann dort auch mal enden, wenn ein Reifen platzt. Wir lieben die Unabhängigkeit mit dem Wohnmobil. Anhalten und übernachten, wo es uns gerade gefällt. Auf regionalen Märkten einkaufen und daraus ein Gericht zaubern. Irgendetwas findet sich immer für den Grill. Wir mussten noch nie auf unsere Notfallraviolidose zurück greifen. Klingeln aber auch mal Abends bei einem Bauern, ob wir auf seinem Feld übernachten dürfen und er vielleicht etwas Trinkwasser für uns hat. Zum Wasser gibt es meistens noch ein paar Gläser Wein und Tipps für die Umgebung. Sprachliche Barrieren gibt es ab dem dritten Glas Wein nicht mehr.


Jeder zurück gelegte Kilometer ist ein neuer Blickwinkel und es gibt Tage, da kommen wir einfach nicht weiter, weil die Natur so wunderschön ist. Und niemanden stört es, dass ich immer noch das T-shirt von gestern anhabe.


Was bedeutet Camping für uns? Ulli Jeute von littlebigvoyager

Ulli ist als freie Journalistin und Reisebloggerin unterwegs. Sie liebt das Leben, reisen und schreiben und versucht anderen Familien Mut zu machen, um gemeinsam mit ihren Kindern die Welt zu entdecken.

Als Familie gemeinsam am Lagerfeuer sitzen und den alle Fünfe grade sein lassen.
Als Familie gemeinsam am Lagerfeuer sitzen und den alle Fünfe grade sein lassen.

Camping mit Kindern ist für uns zu einer festen Größe geworden. Die Nähe zur Natur, das Draußen sein, das Gefühl von Freiheit. So schnell wie beim Zelten kommen wir sonst nie im Urlaub an! Es gibt uns das Gefühl uns zu erden. Es zeigt uns wie wenig es eigentlich braucht um die Kinder einen ganzen Tag zu bespaßen und alle glücklich zu machen. Die Frage nach Handy oder TV ist meist nach 24h verschwunden. Stattdessen werden Steine und Stöcke gesammelt. Muscheln drapiert und jeden Tag neue Freunde auf dem Spielplatz, am Strand oder in der Nachbarparzelle gefunden. Die Kinder können sich frei Bewegen, Mama und Papa einfach mal entspannt da sitzen und nichts tun.

 

Camping bedeutet für uns tatsächlich auch im Zelt schlafen. Abends grillen und Lagerfeuer und einfach auch mal alle Fünfe gerade sein lassen. Die Kinder gehen ins Bett, wenn sie müde sind. Selten sind wir so entspannt. Diese Art vom Ausbruch aus dem Alltag ist einfach unbezahlbar.

 


Wiederentdeckt haben wir das Zelten für uns in Kanada. Dort war es bisweilen auch am schönsten. Die Parzellen groß und der Nachbar nicht immer sichtbar, umgeben von Bäumen und in der Nähe des Wassers.


Was bedeutet Camping für uns? Gina und Marcus von 2 on the go

Gina und Marcus schreiben auf ihrem Blog über individuelle Reisen und richten sich damit besonders an Menschen im mittleren Lebensalter. Neben dem Bericht über ihre Weltreise gibt es Artikel zu Fernreisen, Kurzreisen, Wandern und viele Tipps rund ums Thema Reisen.

Erste Erfahrungen im Camping sammelte Gina in frühester Kindheit, bis ihre Mutter befand, dass Camping für die Familienurlaub nicht mehr geeignet sei.

Mit dem Camper-Van durch Australien. So sieht´s aus.
Mit dem Camper-Van durch Australien. So sieht´s aus.

So setzte sich meine Camping-Erfahrung erst fort, als wir in relativ fortgeschrittenem Alter das Wildwasserpaddeln als Sport für uns entdeckten. Da sich Wildwasserflüsse in der Natur finden, war Camping die einzige Alternative. Wildwassser findet sich im Frühjahr oder Herbst und/oder in den Bergen. Die Folge davon: es wurde zumindest nachts sehr kühl. Auf Korsika konnten wir morgens den gefrorenen Tau vom Zelt klopfen.

 

Unser coolster Camping-Urlaub fand in Australien statt. Mit einem Campervan, der kompakt und gleichzeitig komfortabel genug war fuhren wir entlang der Küste Queenslands und durchs Outback von Cairns bis Darwin. Die sommerlichen Temperaturen gefielen uns, ebenso das unkomplizierte, freie Leben im Outback. Die Betten im Campervan waren komfortabel genug für unsere geplagten Rücken. Eine Zeit, an die wir immer wieder sehnsüchtig zurückdenken.



Anja genießt ihr das Dauercamping und das Lebensgefühl.
Anja genießt ihr das Dauercamping und das Lebensgefühl.

Was bedeutet Camping für mich? Anja von bullitour

Anja hat ihre Wohnung in Deutschland im Januar 2019 aufgelöst und reist seitdem dauerhaft als digitale Nomadin mit ihrem Sohn. Die meiste Zeit sind die beiden mit ihrem VW-Bus Paul unterwegs. Ihre Erlebnisse teilt sie auf ihrem Blog.

Camping und viel mehr noch das Vanlife sind für mich ein Lebensgefühl. Mich in meinen VW-Bus setzen, die Musik aufdrehen und losfahren ohne zu wissen, wo ich am Abend sein und was ich den ganzen Tag über erleben werde, sind für mich Freiheit und Glück pur. Hinzu kommt die Nähe zur Natur: Morgens mit den ersten Sonnenstrahlen aufzuwachen, aus dem Fenster zu schauen und den Wellen beim Tanzen zuzusehen, ist einfach unbezahlbar. Ich liebe es meinem Sohn auf diese Weise die Welt zeigen zu können.

 

Beim Leben im Van konzentriert sich außerdem alles auf’s Wesentliche. Man hat keinen sinnlosen Schnickschnack dabei, sondern eben nur das, was man wirklich braucht - für mehr ist einfach kein Platz. Dieser Minimalismus ist für mich keine Einschränkung, sondern ganz im Gegenteil ein riesiger Gewinn. Die Erkenntnis wie wenig ich wirklich brauche, um glücklich zu sein, ist eines der wertvollsten Dinge, die ich während der letzten Monate gelernt habe. 



Was bedeutet Camping für mich? Lynn von Lieschenradieschen reist

Lynn hat ihr Herz an das südliche Afrika verloren und versucht dieses so oft es geht zu bereisen. Fast genauso gerne erkundet sie aber auch Europa und das am liebsten zu Fuß und mit dem Zelt. Über ihre kleinen und großen Reisen berichtet sie auf ihrem Blog.

Zelten inmitten der wilden Natur des südlichen Afrikas.
Zelten inmitten der wilden Natur des südlichen Afrikas.

Die Nacht ist bitterkalt. So kalt, dass ich mir am Lagerfeuer einen Stein erhitzt habe, der nun wiederum in meinem Schlafsack liegt und meine Füße wärmt. Das die Nächte im südlichen Afrika so kalt werden können, hat mir vorab keiner gesagt! Und doch liebe ich jede Sekunde an diesem kleinen Abenteuer. Ich liebe es, dass wir so nah wie möglich an der Natur dran sind. Ich liebe es jeden Morgen mit der Sonne aufzuwachen und mit Anbruch der Nacht so langsam wieder in mein Zelt zu kriechen. Ich liebe die heiße Tasse Kaffee am Morgen und die immer frische Luft in meiner Nase. Und ich liebe es so flexibel unterwegs zu sein. Ein Zelt ist für mich Freiheit pur!

 

Um dieses besondere Camping Feeling zu bekommen muss man aber noch nicht mal weit reisen. Auch in Deutschland, Schweden oder Portugal kann man es heraufbeschwören. Dafür musst du nur deine Zehen tief im Sand, Waldboden, (hier Boden deiner Wahl einsetzen) vergraben, einmal tief durchatmen und dich auf eine Nacht mitten in der Natur freuen.



Was bedeutet Camping für mich? Tanja von taklyontour

Ich bin Tanja und auf meinem Blog stehen die Themen Reise, Camping und Reisen mit Kind im Fokus. Hier kann ich meine Liebe zum Reisen und Schreiben verwirklichen: Mir macht es großen Spaß ausführlich zu berichten und meine Erfahrungen weiterzugeben.   

Camping im Wohnmobil in den USA - einfach herrlich.
Camping im Wohnmobil in den USA - einfach herrlich.

Camping bedeutet für mich Flexibilität, Naturverbundenheit und die Konzentration auf das Wesentliche. Wir sind bevorzugt mit dem Wohnmobil unterwegs und auf jeder Campingreise stelle ich erneut fest, mit wie wenig materiellen Dingen wir im Alltag zurecht kommen und auch glücklich sind. Es braucht nicht viele Quadratmeter oder eine luxuriöse Ausstattung. Genau das ist auch mein Motto, wenn es um die Suche nach Übernachtungsplätzen geht: Je einfacher desto besser. Wichtig ist mir nur, möglichst naturnah zu übernachten.

 

Die Verbundenheit zur Natur ist für mich ein essentieller Bestandteil des Campingurlaubs. Ich liebe es, irgendwo in der Nähe vom Wasser oder im Wald zu stehen. Sei es ein Fluss, ein See oder am Meer - mitten in der Natur fühle ich mich am wohlsten. Dementsprechend bevorzugen wir kleine Camping- oder Stellplätze mit nur wenig Komfort. Eine schöne Zeit, auf wenigen Quadratmetern verbringen erdet auf jeder Reise wieder neu. Es gibt für mich keine bessere Möglichkeit um Energie zu tanken.



Was bedeutet Camping für mich? Isa von lustloszugehen

Seit ihrer ersten großen Reise nach Nordamerika ist Isa von dem Fernweh verfallen. Ob Kitesurfen an der schönen Ostsee, tauchen in fernen Gewässern oder einem Kurztrip in die nähere Umgebung. Die Reisebloggerin liebt Abenteuer und reist am liebsten mit Ihrem Freund José.

 

Camping ist für mich Spontanität, Freiheit und “the simple life“ in einem. Wir können nicht nur spontan entscheiden wohin wir fahren, wir können auch oft wild campen, eins mit der Natur sein und einfach abschalten. Fern ab von Massentourismus und ständigem Konsum. Dabei muss ich vielleicht erwähnen, dass wir weder ein überlanges, perfekt ausgestattetes, nobles Reisemobil besitzen noch auf einen 5* Campingplatz übernachten. Dieses „perfekte“ Camping, hat für uns nur wenig mit campen zu tun, aber das ist natürlich Ansichtssache. Allerdings haben wir uns einen anderen Luxus geleistet: unser Wohnwagen ist autark.

 

 


Du warst noch nie campen? Nicht schlimm, einfach ausprobieren. Auch ich war spät dran, doch lieber spät als nie! Ich war zwar schon als Kind hier und da mal campen, doch regelmäßig campen gehen wir erst seit ca. 3 Jahren.

 

Während uns die Unterkunftssuche früher den letzten Nerv gekostet hat, weil entweder alles ausgebucht oder unverschämt teuer war, packen wir heute nur das Nötigste zusammen und düsen los. Ab Richtung Meer, los ins nächste Abenteuer.

 

Ich glaube campen ist mehr als eine Art Urlaub zu machen: Campen ist Leidenschaft die man liebt oder auch nicht.


Was bedeutet Camping für mich? Sabine von ferngeweht

Sabine schreibt auf Ferngeweht über ihre Reisen in alle Welt. Sie reist vor allem gern in die Natur – und das geht auch ohne Zelt ganz gut. 

Idyllisch. aber steinhart: Schlafen auf dem blanken Boden ist nichts für Sabine.
Idyllisch. aber steinhart: Schlafen auf dem blanken Boden ist nichts für Sabine.

Ja, ich liebe es, im Urlaub draußen zu sein und die meiste Zeit des Tages im Freien zu verbringen. Camping ist trotzdem nichts für mich. Mir fehlt da einfach der kleine Schuss an Komfort. Lieber liege ich in einem spartanisch eingerichteten Zimmer im Bett als auf einer dünnen Matratze oder gar einer Isomatte im Zelt. Lieber habe ich ein eigenes Bad als ein Gemeinschaftsbad, das man aus Hygienegründen nur mit Flipflops betreten kann und bei dem man nachts einmal quer über den Campingplatz laufen muss, um auf Toilette zu gehen. Lieber lasse ich bei Regenwetter meine nasse Kleidung auf einem Stuhl trocknen als in einem ebenfalls feuchten Zelt darauf zu hoffen, dass bald wieder die Sonne scheint.

 

Ich war schon ein paarmal zelten, weil es keine andere Möglichkeit der Übernachtung gab. Bei keiner dieser Gelegenheiten ist mir das Leben im Zelt ans Herz gewachsen. Ich bleibe also lieber bei einem Zimmer als Unterkunft statt mich im Urlaub auf dem Campingplatz zu ärgern, dass mir der kleine Schuss an Komfort fehlt.

 

 



Was bedeutet Camping für mich? Kate von katetravels

Mehr zu mir, meinem Van und meinen Reisen gibt’s auf meinem Blog. Dort findest du neben meinen Reiseberichten auch Tipps für den Vanausbau und praktisches Campingzubehör. 

Die ersten Sonnenstrahlen blinzeln durch die blau-weiß karierten Vorhänge. Es ist noch früh am Morgen. Durch die beschlagenen Scheiben erkenne ich schemenhaft eine in Gold getauchte Landschaft. Ich kippe die Seitenfenster. Frische Seeluft dringt herein. Ich schließe nochmal die Augen und höre dem Rauschen des Meeres zu. 

Das Leben genießen. Die Natur hören und spüren. Frei sein.
Das Leben genießen. Die Natur hören und spüren. Frei sein.

So langsam wird es Zeit für Kaffee. Der Griff zu Gaskocher und Topf ist routiniert. Wenige Minuten später riecht es in meinem fahrenden Zuhause herrlich nach frisch gebrühten Kaffee. Ich öffne die Flügeltüren und lasse meinen Blick zu der feinen, blauen Linie wandern, die den Himmel vom Ozean trennt. Kleine Wellen rollen in die menschenleere Bucht. Vielleicht werfe ich mich nachher mit meinem Surfboard in die Fluten. 

 

Ich schenke mir Kaffee nach und schnappe mir mein Buch. Lasse mich in eine andere Welt ziehen. Der knurrender Magen holt mich zurück. Ich schneide Obst in der Sonne und genieße eine bunte Smoothie-Bowl. Ein Windzug streift mir durch die Haare. Vielleicht noch eine Runde Yoga vor dem Surfen? 

 


An der Klippe rechts von der Bucht hüpfen Ziegen von Stein zu Stein. Ich könnte nachher ein bisschen durch die Gegend streifen. Oder vielleicht einfach zwei Bäume für die Hängematte suchen?  

 

So viele Möglichkeiten - und ich habe einen ganzen Tag Zeit. Ein ganzer Tag um nur das zu tun, wonach mir gerade ist. Im Moment zu leben, ohne Handy und Uhr. Barfuß, ungeschminkt und mit zerzausten Haaren.

 

Ich fühle mich frei.


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