Llandudno Beach

die Kap-Region entdecken - 1

 

Neben den großen bekannten Ausflugszielen wie dem TafelbergBoulder´s Beach, der V&A Waterfront oder dem Kirstenbosch Botanical Garden haben wir unsere Zeit in Camps Bay auch zwei etwas unbekannteren Ausflugszielen gewidmet, welche man beim ersten Mal in Kapstadt vielleicht auch einfach übersieht (oder keine Zeit hat). Diese werde ich Euch in zwei aufeinanderfolgenden Beiträgen etwas näher bringen.

 

Der Strand von Llandudno

Ganz ehrlich, von selbst wären wir nie auf die Idee gekommen nach Llandudno zu fahren. Zwar führt die Straße zwischen Camps Bay und Hout Bay (grob gesagt die Route von Kapstadt zum Chapman´s Peak) direkt an Llandudno vorbei, doch abbiegen tun hier die Allerwenigsten. Ein Bekannter, der jährlich nach Kapstadt zum Beachvolleyball-Training kommt, hat mir diesen Tipp gegeben. So machten wir uns nach der ersten Nacht im "Horror-Haus" direkt auf den Weg an den Strand. Rausgehen, was Schönes sehen, genau das brauchten wir!

Von Camps Bay aus waren wir innerhalb einer Viertelstunde an der Abzweigung nach Llandudno angekommen. Die Straße zum traumhaften Strand schlängelt sich durch den Ort hinunter, vorbei an zahlreichen Villen und Häusern. Unten angekommen, ein kleiner Parkplatz. Im Mai, also außerhalb der Saison, nahezu komplett leer (zur Hochsaison leider schon nicht mehr) und wir fragten uns erst einmal ob wir richtig sind. Waren wir! Über einen kurzen Weg durch Bäume und Gebüsch gelangten wir an den breiten weißen Sandstrand. Wow! Ein wahrlich toller Strand. Auch als nicht regelmäßiger Strandgänger oder Strand-Fan ist die idyllische Lage und entspannte Atmosphäre einfach super und unvergleichlich: im Hintergrund die Berge und Villen, vor einem der weite weiße Strand und das brausende Meer. Links vom Strand der Leeukoppie. Der Leeukoppie ist sozusagen der kleine Bruder des Lions Head, denn er sieht fast identisch aus. Was will man hier noch mehr? Genau das macht den Strand von Llandudno aus. Seine Ruhe. Kein Trubel. Keine touristische Infrastruktur wie Cafés oder Restaurants. Und eben auch nur wenige Touristen die sich hier unter den Einheimischen verlieren. Kein Wunder, dass Llandudno daher auch als Rückzugsort der Reichen gilt und hier einige der teuersten Immobilien stehen.

Info: Llandudno mit Baby / Kleinkind

 

Ein wahrlich traumhafter Strand also um Samu zum allerersten Mal in den Sand zu setzen und ihn damit spielen zu lassen. Mit knapp 6 Monaten hatte Samu in Galveston (Texas/USA) seine erste Strand-Berührung, nun mit einem Jahr realisierte er das helle Pulver erstmals richtig, was anfangs auch für Unbehagen sorgte. Nichtsdestotrotz bald schmeckte (!) ihm der Sand sogar sehr gut. Bei der Rückkehr war also erst einmal eine Dusche fällig.

 

Wer mit Kleinkind an den Strand von Llandudno kommt sollte beachten, dass es hier wirklich nichts gibt. Keinerlei Sonnenschutz oder ähnliches. In den Sommermonaten also dringend für ausreichend Sonnenschutz sorgen, damit es ein Stranderlebnis werden kann. Wie gesagt, gibt es auch keine Cafés oder Restaurants oder gar öffentliche Toiletten / Wickelstätten. Man ist am reinen Strand in der Natur. Denkt als Eltern daran, also die entsprechenden Sachen (Wickelunterlagen usw.) einzupacken.

Traumhafter Strand - unglaubliche Stille: der Strand von Llandudno.
Traumhafter Strand - unglaubliche Stille: der Strand von Llandudno.

Ähnlicher Blogpost: Hout Bay Harbour Market

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