Ausflugziele für Familien bei Innsbruck

Vielseitig und in der Natur unterwegs

Die westlichen Feriendörfer, wie die Region rund um die Ortschaften Mutters und Natters aus bis hin zu Axams genannt wird, eignen sich perfekt für Familien. Das durften wir gleich bei unserer ersten Reise nach Mutters feststellen. Die Region wird von etlichen Wander- und Spazierwegen durchkreuzt, bietet Badeseen zur Abkühlung und Abenteuerspielplätze für jede Menge Spaß. Das alles inmitten einer tollen Landschaft, umsäumt von majestätischen Bergen und grünen Wiesen. Unsere fünf Highlights für die gesamte Region: 

 

1. Spazieren - durch die Natur an den Natterer See:

Die meisten Spazierwege sind relativ eben, führen über schöne Wiesen, verbinden Natur und Spaß und sind somit perfekt für Familien. Ein nicht allzu langer Spaziergang führt beispielsweise von Mutters - oder auch Natters - aus zum Natterer See. Der Natterer See ist ein wahres Familienparadies und erfrischt auf 830 Metern Höhe mit optimaler Wasserqualität. Am See gibt es ein Animationsprogramm, mehrere Spielplätze, Klein und Groß können mit Paddelbooten einen separaten Teil des Sees erkunden, sich im Stand Up Paddling versuchen oder auf den Spielgeräten im See toben. Und wer gleich da bleiben will: es gibt einen 5-Sterne Campingplatz, Apartments und weiter Mietobjekte.

 

Eintrittspreise (Sommer 2017): Tagesticket Erwachsene (ab 14 Jahren) 7,00 € / Kinder (4-13) 4,00 €

Weitere Informationen zu Events und Übernachtungsmöglichkeiten auf der Seite des Ferienparadies Natterer See.

2. Die Skisprungschanze in Innsbruck besuchen:

Die 2001 umgebaute Skisprungschanze thront nahezu majestätisch auf dem Bergisel oberhalb von Innsbruck. Schon von weitem ist sie zu sehen. Ein wahres Highlight der Region Tirol und das nicht nur wegen der beeindruckenden Architektur. Der Bergisel ist besonders geschichtsträchtig für die Tiroler. Einst kämpften dort die Tiroler unter ihrem Anführer Andreas Hofer für die Freiheit ihres Heimatlandes. Eine Statue am Fuße der Schanze weist noch heute daraufhin. Zudem kann man sich in einem Museum über die Geschichte informieren.

 

1925 wurde auf dem Bergisel die erste Schanze gebaut. Bereits zwei Mal wurden in der Sportstätte die Skisprungwettbewerbe der Olympischen Spiele ausgerichtet: 1964 und 1976. Alljährlich ist die Bergisel-Arena zudem Schauplatz der internationalen Vier-Schanzen-Tournee. Seit dem Umbau zur modernsten Skisprunganlage der Welt mit über 28.000 Zuschauerplätzen, ist die Skisprungschanze ein modernes Wahrzeichen der Stadt und beliebtes Ausflugsziel. Und definitiv sehr spannend für Kinder.

Die Arena ist äußerst imposant. Und auch wenn die Kids dieses Ausmaß noch nicht realisieren können, spätestens die Fahrt in der Kabinenbahn erfreut die Kleinen. Schräg geht es auf einer 250 Meter langen Strecke den Berg hinauf. Nach rund zwei Minuten ist man schon oben. Ab hier geht es mit dem Aufzug weitere knapp 44 Meter in die Höhe auf das Panoramadeck. Von hier aus hat man einen grandiosen 360 Grad-Blick über Innsbruck und die Tiroler Bergwelt. 

 

Ein Stockwerk darunter, in rund 40 Metern Höhe, befindet sich das Restaurant & Café. Zutritt gibt es hier allerdings nur für Gäste, aber einen Schritt nach Draußen - auf ein weiteres kleines Besucherdeck - dürfen hier alle wagen. Dann befindet man sich direkt hinter der Anlaufspur der Skispringer und kann sich ein klein wenig vorstellen wie es so sein könnte von hier loszusegeln.

 

Eintrittspreise (bis 31.12.2018):

  • Erwachsene: 9,50 € (mit Stubai-Card: 7,00 €)
  • Kinder: (6-16 Jahre):  4,50 € (mit Stubai-Card: 3,50 €)
  • Family: (2 Erwachsene mit eigenen Kindern bis 15 Jahren): 18,50 €

Die Öffnungszeiten am besten auf der Homepage der Skisprungschanze checken, da diese Aufgrund von Events vor Ort hier nicht aktuell gehalten werden können.

Blick von der Bergisel-Skisprungschanze auf Innsbruck. Ein Erlebnis für Groß und Klein.
Auf der Bergisel: zum Absprung bereit. Ziiiiiiiieh!

3. Mit der Stubaibtalahn fahren:

Die Stubaitalbahn ist eine knapp 19 Kilometer lange Zugverbindung von Innsbruck ins Stubaital. Ein Bahnstrecke mit Tradition, denn bereits seit 1904 chauffieren die Waggons die Gäste in angenehmen Reisetempo auf der Strecke zwischen dem Hauptbahnhof in Innsbruck und der Endstation Fulpmes im Stubaital auf und ab. Natürlich kamen über die Jahre neue Haltestellen hinzu. Doch eines blieb gleich: die tolle Aussicht auf eine abwechslungsreiche, wunderschöne Landschaft. Vorbei an bunten Blumenwiesen, zwischen einer imposanten Bergwelt hindurch und an historischen Ortschaften vorbei. Für Klein und Groß gibt es hier wirklich wahnsinnig viel zu beobachten.

 

Jede Menge weitere Informationen zu der Fahrt und den Möglichkeiten rund um eine Fahrt mit der Stubaitalbahn ist auf der Seite der Tourismus Information von Innsbruck zu finden.

 

Die rote Stubaitalbahn fährt von Innsbruck nach Fulpmes und retour.
Die Stubailtalbahn verlässt Mutters.

Wir sind von Mutters nach Fulpmes und retour gefahren. Die kleine Bahn war überraschend voll und vorwiegend mit Einheimischen gefüllt, die die Bahn ganz normal als Verbindung zwischen Innsbruck und den Ortschaften außerhalb nutzen. Folgend ein paar Fakten zur Fahrt mit der Stubaitalbahn, ausgehend von Innsbruck: 

  • Fahrdauer: rund 60 Minuten (ab Mutters: ca. 30 Minuten)
  • Fahrzeit: die Stubaitalbahn fährt nur stündlich  die komplette Strecke (halbstündlich fährt sie bis nach Kreith).
  • Kosten: 5,40 € one way/ 10,80 € Tagesticket (ab Mutters: 4,50 € one way / 9 € Tagesticket) Tickets können in der Bahn gekauft werden.

4. Spaß haben im Muttereralmpark:

Auf 1602 Metern liegt der Muttereralmpark am Rande von Mutters. Er bietet Familien Sommer wie Winter ein Erlebnis inmitten der Natur. Seit 2006 bringen moderne 8er-Gondeln Besucher auf den Berg. Zuvor - seit 1953 - kamen die Gäste mit einem Zweier-Sessellift auf die Alm.

 

Im Winter bieten 15 Pistenkilometer, Familienabfahrten, zahlreiche Übungshänge, ein Kinderland und Märchenwald alles was Familien brauchen. Skifahren lernen und üben wird hier definitiv für die Kleinen zum Hit. Auch Rodelbahnen bieten jede Menge Spaß (siehe Punkt 5).

 

Im Sommer wird die Muttereralm zum übergroßen Spielplatz für die Kleinen, den der Berg wird zum wahren Erlebnisberg. Überall finden sich tolle Wasserspiele, unzählige Spiel- und Klettermöglichkeiten, ein richtiger Spielplatz und hier und da gibt es neben Bächen und Bäumen etwas zu entdecken. Zudem gibt es kurze Familien- und kinderwagenfreundliche Rundwege und schöne Picknickmöglichkeiten. Natürlich hat auch das Erlebnisrestauran direkt an der Bergbahn geöffnet. Ein Tag auf dem Berg ist ein wahres Abenteuer und geht viel zu schnell vorbei.

5. Bergwandern im Sommer / Rodeln im Winter:

Rauf auf den Berg! Wer inmitten dieser tollen Bergwelt urlaubt, der sollte definitiv rauf auf den Berg und zwar im Sommer wie im Winter. 

Denn auch im Winter kann man als Nicht-Skifahrer Spaß auf dem Berg haben. Von der Muttereralm aus führen die Rodelbahnen teilweise bis ins Tal. So beispielsweise die Sportrodelbahn. Auf knapp 5 Kilometern hat man hier ungebremstes Rodelvergnügen. Etwas kürzer ist die Familienrodelbahn. Sie führt von der Berg- bis zur Mittelstation. Aber die Bahn für Familien, das sei gesagt, ist keineswegs unspektakulärer als die Sportrodelbahn. Beide Bahnen bieten jede Menge Fun, Abenteuer und Aktion.

 

Im Sommer sollte man definitiv die Chance nutzen als Familie gemeinsam die Gipfel zu erobern. Ringsum von Bergen umgeben gibt es nämlich nichts tolleres als mit grandiosen Ausblicken zu wandern, auf einer Alm ein Käsebrot zu genießen oder seine Füße in herrlich kühlen Gebirgsseen abzukühlen. Auch das ist rund um Innsbruck und vor allem in den Bergregionen der westlichen Feriendörfer - Mutters, Natters, Götzens, Grinzens, Birgitz, Axams - möglich. Hier bieten sich etliche Wanderwege an, welche problemlos mit kleinen Kindern in der Kraxe oder mit bereits lauffreudigen Kindern, zu bewältigen sind.

 

Die Bergbahn auf die Muttereralm ist ab 25. Mai bis 29. Oktober im Sommerbetrieb.

 

Unser Übernachtung-Tipp für die Region:

Wir haben einen Tipp für all diejenigen Familien, welche ein kinderfreundliches Hotel bevorzugen, aber keine reines Familienhotel wünschen. Da wir - wie ihr wisst - bisher keine Kinderhotel-Gänger sind: 

Das MEI**** in Mutters. Unseren ausführlichen Hotel-Check und alle Informationen dazu findet Ihr hier: "Übernachten bei Bambi & Klopfer"



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Kommentare: 3
  • #1

    Jenny (Donnerstag, 29 März 2018 08:43)

    Ich hab ja auf Facebook schon gestaunt - das klingt wirklich verlockend! Vielleicht planen wir ja doch noch mal um für die Sommerferien... Kann man rund um Innsbruck auch Camping machen?

    LG
    Jenny

  • #2

    Kind im Gepäck (Donnerstag, 29 März 2018 08:48)

    Hi Jenny, schau mal bei Punkt 1 genau hin - da steht 5-Sterne-Campingplatz Natterer See ;-) Überlesen? Und es gibt bestimmt noch etliche weitere Plätze! Hab die aktuelle aber nicht alles vorliegen.
    Es grüße wir 3

  • #3

    Mama geht online (Dienstag, 03 April 2018 09:23)

    In der Gegend um Innsbruck waren wir noch nie. Aber dein Bericht macht richtig Laune, den nächsten Urlaub für dort zu planen. Danke für die tollen Tipps.
    LG Anke

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