Business Class fliegen mit Kleinkind

(Alp-)Traum für die Mitreisenden

Ein Kleinkind in der Business Class - das muss doch nicht sein! Natürlich nicht, aber warum sollte man es nicht tun, wenn man es sich leisten kann? Wir sind mittlerweile eine handvoll mal mit unserem Zwerg in der Business Class geflogen und können nur Positives berichten. Unsere Erfahrungen, Tipps und Informationen haben wir zusammengetragen.

 

Kleinkinder in der Business sind verzogene Kinder:

Kleinkind in der Business Class von Swiss.

Ich muss zugeben, wenn wir früher (noch ohne Kind) in die Business eingestiegen sind und da waren kleinere Kinder, habe ich mich immer gefragt, warum die Eltern das machen.

Mein Vorurteil: das sind doch alles verzogene Kinder.

Meine Aussage: mein Kind wird nicht Business fliegen dürfen.

Aber wie es nun mal so ist, man kann erst mitreden wenn man selber Kinder hat!

 

Auch wenn ich es damals nicht verstanden habe, heute verstehe ich es, selbst wenn ich immer noch eine geteilte Meinung habe. Ich bin kein Freund davon, dass Kinder im "Luxus" aufwachsen. Sie sollten schon lernen und verstehen, dass so ein Flug kein Schnäppchen ist und viel Geld kostet. Vorurteile habe ich den meisten Eltern gegenüber dennoch nicht mehr. Sitzen wir doch alle in einer Business Class.

 


Business funktioniert (nicht) mit Kleinkindern:

Mit Baby in der Business Class ok, aber mit Kleinkinder, da hatte ich auch erst überlegt. Immerhin sind sie oftmals aktiver, quirliger und lauter als noch viel-schlafende Babys. Wir möchten in der Business schließlich niemanden stören, genauso wenig wie wir gestört werden wollen. Doch die Angst ist oftmals unbegründet.

 

Der Drang im Flieger umher zu laufen ist in der Business nicht so hoch wie in der Economy. Warum? Ganz einfach: die Atmosphäre ist entspannter, es gibt weniger Ablenkung und dafür viel mehr Raum am eigenen Platz. Alle Kinder welche wir bisher in der Business Class erlebt haben waren sehr entspannt und ausgeglichen. Sie waren rundum zufrieden ihren Freiraum zu haben - welche für die Kleinen in der Business ja wirklich groß ist. Business und Kleinkinder funktioniert also sehr gut.   

Unsere Erfahrungen in der Business Class:

Es ist ähnlich wie wenn du mit dem Baby in den Flieger steigst. Ein Großteil der bereits sitzenden Fluggäste schauen dich entweder mit diesem drohenden Funkeln in den Augen an oder mit aufgerissenem Mund, in der Hoffnung, dass du ja weit genug weg läufst. Einmal haben wir es sogar erlebt, dass ein Pärchen - beziehungsweise die Dame davon - offensichtlich mit den Augen gerollt hat. Da musste ich breit Grinsen, denn mittlerweile machen mir solche Blicke nichts mehr aus. Selbstbewusst Platz nehmen und erst einmal ignorieren ist das Beste.

 

Ein weiteres Mal haben sich Fluggäste gleich danach erkundigt ob sie sich denn umsetzen könnten, als sie merkten, dass wir schräg hinter ihnen sitzen. Samu kontert das mit seiner Freundlichkeit ganz gut. Andere Reisende waren deshalb sofort von ihm begeistert, was wiederum den sich umsetzenden Gästen peinlich wurde. Mit der Zeit merkten sie, dass ihr Verhalten unbegründet war.

 

Unser Sohn möchte oft einfach einmal alle Gäste begrüßen und dann genießt er den Flug brav und entspannt auf seinem Sitz.

 


Vorteile der Business Class:

  • ausreichend Platz zum Spielen.
  • gemütliche Liegeposition macht es den Kleinen noch einfacher zu schlafen.
  • Service ist für die Eltern eine große Erleichterung.
  • Lounge-Zugang vor dem Flug.
  • Priority Check-In und oftmals auch an der Security keine Wartezeiten.

Nachteile der Business Class:

  • sehr teuer.
  • sicheres fliegen im Kindersitz ist "unsinnig".


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