Erster Urlaub mit Baby: Pleiten, Pech und Pannen

Abenteuer: Urlaub mit Baby!

Heute erzählt Little Lilies Diary...

Auf dem Familien-Reiseblog Little Lilies Diary schreibt Pia über die Abenteuer, die sie mit Sohn Karl und ihrem Freund auf Reisen erlebt. Sie gibt Tipps und teilt ihre Erfahrungen aus dem Familienalltag. Gegründet wurde Little Lilies Diary 2017 als Ergänzung zum bekannten Reiseblog Lilies Diary von Christine Neder.

 

Der erste Urlaub mit Kind ist wahrscheinlich immer der abenteuerlichste von allen. Zumindest war das bei uns so. Nach zwei Monaten Zuhause mit Baby, hieß es im dritten Monat nach der Geburt: auf nach Griechenland!

 

Unsere Reise sollte nach Rhodos gehen. Das Hotel und der Flug waren gebucht und wir so richtig aufgeregt, denn wir wollten natürlich nichts falsch machen. Vorab habe ich mich durch viele Blogartikel gelesen, um ja gut vorbereitet zu sein, auf die erste Reise mit dem kleinen Mann! Mineralische Sonnencreme, das ist Sonnencreme, die auf der Haut des Kindes bleibt und so die Sonnenstrahlen spiegelt und nicht einzieht wie chemische Sonnencreme, Sonnenhut und Plastikwindeln waren eingepackt und wir fühlten uns einigermaßen vorbereitet.

 

Der platte Kinderwagenreifen:

Eigentlich waren die ganzen zehn Tage auf Rhodos rückblickend betrachtet echt witzig, denn wir mussten unsere neue Elternrolle erst mal finden. Die erste Herausforderung kam gleich am ersten Tag nach der Ankunft: Der Luftreifen unseres Kinderwagens war auf dem Flug durch den Unterdruck im Gepäckraum geplatzt. Also mussten wir am zweiten Tag direkt los in das naheliegende Dorf, um eine Werkstatt zu finden. Wir sind mit einem Fremden in einem wirklich zweifelhaften Auto mit Baby auf dem Schoß getrampt. Dort angekommen haben wir mit der Wegbeschreibung, die mir ein Kioskbesitzer

via GoogleEarth gab, auch tatsächlich die Fahrradwerkstatt gefunden. Mit Händen und Füßen habe ich mich verständigt und schließlich haben sie uns auch wirklich den Schlauch austauschen können. Zum Glück!


Der Nudist:

Für unsere Ausflüge über die Insel haben wir über die Babyschale des Kinderwagens mit einem Kopfkissenbezug eine ganz besonders schatten-spendende Konstruktion gebaut. Denn unser höchstes Ziel war: Die empfindliche Haut des Babys muss um jeden Preis geschützt werden! Aber überhitzen sollte er natürlich trotzdem nicht. So lag unser kleiner Schatz immer splitterfasernackt unter dem Sonnenschutz im Kinderwagen. Alle Griechen oder anderen Touristen, die einen Blick in den gut abgeschirmten Kinderwagen erhascht haben, konnten sich ihr Lachen nie verkneifen, so prächtig wie unser Wonneproppen dort lag! ;-)

 

Sommer, Sonne, feststeckender Kinderwagen

Da uns der Mann im Reisebüro sehr komisch anschaute, als wir sagten, dass wir einen Städtetrip mit dem Baby machen wollten, dachten wir, es

wäre eine super Idee, mit dem kleinen an den Strand zu gehen. Weit gefehlt – gerade bei unserer Angst um seine empfindliche Haut! Bei über 30 Grad und praller Sonne gab es am ganzen Strand kaum ein Plätzchen Schatten, außer unter den paar mietbaren Sonnenschirmen. Als der Kleine dann schlechte Laune bekam, hatten wir auch nicht wirklich die Möglichkeit, ihn am Strand hin und her zu schieben. Der Kinderwagen stecke natürlich im Sand fest und tragen wollten wir ihn in der Sonne auch nicht. Ein Dilemma!


Die geplatzte Windel:

Das Highlight dieses Griechenland Urlaubs war aber definitiv der Restaurant Besuch mit Baby. Wir hatten einen Vormittag in der Innenstadt hinter uns und waren beide sehr hungrig. Der Kleine wurde noch gestillt. Wie das in touristischen Orten oft ist, wurden wir von den Kellnern an der Straße in die jeweiligen Restaurants gebeten. Als wir uns endlich für eins entschieden hatten, kamen die Kellner sofort an unseren Tisch und griffen nach Karl, was

mir überhaupt nicht gefiel. Wir ließen das irgendwie über uns ergehen, aßen und wollten dann so schnell wie möglich verschwinden und zurück ins Hotel. 

 

Als wir doch gerade nach der Rechnung fragen wollten, kam ein Kellner zu mir und wies unauffällig mit seinem Finger zwischen meine Beine. Dort tropfte es gelb herunter. Uns war tatsächlich in dem Restaurant die Plastikwindel geplatzt und die Scheiße lief mir nur so die Beine herunter. In diesem Moment war ich so peinlich berührt und gleichzeitig froh, dass in dem Restaurant alle Kellner vernarrt ins das Baby waren. Sie liefen sofort los, besorgten

Feuchttücher und versichert mir immer wieder, dass das total in Ordnung sei und sie alle Kinder hätten und wüssten, wie das ist. Gottseidank!

Mehr zu "Little Lilies Diary" in den sozialen Medien findet Ihr hier:

Übernächsten Mittwoch, 06. September, lest Ihr von Naninkas Travel Spots wie sie einen Tag zu früh in den Flieger stieg.

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