Oberstdorf

48 Stunden in Oberstdorf

 

Oberstdorf empfing uns mit strahlendem Sonnenschein und saftig grünen Wiesen. Wettermäßig definitiv ein kühler Sommertag. Und das am 13. Dezember. Aber perfekt für uns, schließlich waren wir ja nicht zum Skifahren hergekommen, sondern zum Relaxen.

 

Der Schlüssel für unser Ferienapartment war, wie zuvor telefonisch abgeklärt, versteckt worden und so konnten wir vom geheimen Ort direkt zu unserer zentralen Wohnung am Marktplatz weiterfahren und diese begutachten. Eine tolles Apartment und da wir passend zu Samus Mittagsschlafenzeit angekommen war, stand einem gemütlichen Mittagsschläfchen nun nichts mehr im Weg. Oder doch?

Der erste Nachmittag / Abend

Natürlich hielt der kleine Mann überhaupt nichts vom Schlafen. Hatte er doch im Auto bereits ein halbes Stündchen geschlafen. Sehr zum Ärger von Papa, denn der gab - ganz eigennützig - alles um unseren Sohn zum Mittagschlaf zu bewegen. Vergebens. Der erkundete viel lieber die schöne Wohnung... Jede Ecke, jede Deko, alle Steckdosen (aaahh!) wurden inspiziert, während Papa auf dem Bett wartete.

 

Nach einiger Zeit gab Papa geschlagen auf. Wir nutzen den Elan des Kleinen um noch eine Runde zu drehen und etwas zu Essen zu kaufen.

 

Entgegen der ursprünglichen Planung am Abend Essen zu gehen entschieden wir uns diesen entspannt auf dem Sofa zu verbringen. Dank fehlendem Mittagschlaf freute sich Samu zeitig auf das Bett während Mama und Papa noch einen Wein genießen konnten.


Der nächste Morgen

Nach einem schnellen Frühstück für Samu machten wir uns direkt auf den Weg in die Eishalle. 9:30 Uhr: aber kein Mensch auf den Straßen. Wie wir erfuhren ist in der Zeit von Mitte November bis zu den Weihnachtsferien in Oberstdorf selbst Ferienzeit. Sprich: zahlreiche Restaurants, Betriebe und Läden schließen für ein paar Tage, da nur wenige Besucher wie wir hier her kommen. Umso besser für uns - haben wir Oberstdorf für uns "alleine".

 

Auf den Eisflächen in der Eishalle war natürlich ebenfalls nichts los. Nur auf einer und genau deswegen waren wir zum Zuschauen gekommen: Aljona Savchenko &Bruno Massot (bestes deutsches Eiskunstlaufpaar) trainieren hier. Da ich mit Aljona, die ich noch aus meiner Zeit beim Sportmanagement kenne, immer wieder in Kontakt stehe, hatten wir uns hier verabredet. Fasziniert verfolgte Samu das Geschehen auf der Eisfläche. Ob er mal Eisläufer wird? Auf´s Eis wagte er sich trotz höchst professionellem Beistand jedenfalls (noch) nicht.

Schon wieder Abend...

Nach einem gemütlichen Brunch mit Aljona und ihrem Mann Liam durchstreiften wir bei strahlendem Sonnenschein gemächlich die schöne Fußgängerzone und den Park und genossen das wirklich sonnige Wetter.

 

Dank ausgedehntem Mittagschlaf, ganz zu Papas Freude, machten wir uns danach entspannt und bestens gelaunt zum Abendessen auf. Nach Rahmschnitzel, Spätzle und  Kaiserschmarren sollte es wieder zurück ins Apartment gehen, doch Samu wollte viel lieber bei der Aprés Ski Party nebenan einkehren. Der Wirt hätte sich über seinen sechsten Gast zwar sicherlich riesig gefreut, doch wir waren uns einig, dass der junge Mann noch ein paar Jährchen bis zu seiner ersten Party warten muss. Es kostete uns zwar einiges an Überredungskunst den Zwerg zum Heimweg zu überreden, aber erst einmal zurück in der Wohnung, fiel er schon bald todmüde ins Bett.


Bald auf dem Heimweg!

Bevor wir uns auf den Heimweg machten mussten wir noch zwei Dinge erledigen. 1. Käse in der Sennerei kaufen und 2. Das Wonnemar besuchen. Ersteres erledigten wir auf dem Weg von Oberstdorf nach Sonthofen. Dazwischen, in Tiefenberg, bogen wir links ab und fuhren zur kleinen Sennerei Schweineberg. Dort packten wir vom Frischkäse (soooo lecker), über herzhaften Berg- und mundigem Rotweinkäse die verschiedensten Käsesorten ein. Für Samu gab´s den Kinder-Käse: den Herz-Junge, ein ganz feiner, weicher Käse, welcher er gleich bei der Vorort-Probe genüsslich verschlang.

 

Gut gestärkt machten wir uns also auf ins Wonnemar Sonthofen auf.  Zwei Stunden verbrachten wir im Erlebnisbad. Auch hier machte sich der Besuch unter der Woche und außerhalb jeglicher Ferien bemerkbar. Den gesamten Kinderbereich hatten wir für uns alleine! Nach den zwei Stunden war Samu dementsprechend ausgepowert und müde. So machten wir uns schweren Herzens am frühen Nachmittag auf den Heimweg,  den Samu größtenteils verschlief.

Seid Ihr schon in Oberstdorf gewesen? Was habt Ihr dort gemacht und wie waren Eure Erlebnisse dort? Erzählt es uns doch auch! Vielleicht erfahren wir noch etwas Neues für den nächsten Ausflug!

 

Ähnlicher Blogpost: Unsere Tage in Oberstaufen.

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