Vorurteile bei Fernreisen mit Kleinkind

Was hat das Kind denn davon?

Da war sie wieder, heute morgen, die Frage in einer Gruppe: "Was haben eure Kinder davon wenn Ihr so weit fliegt?" gefolgt von tollen Ratschlägen, wie: fahrt doch lieber an die See oder fliegt nach Teneriffa oder sonst wo hin. Jedenfalls solle die Familie doch irgendwohin fahren/fliegen wo die Kinder spielen können und toben, denn das könnten sie ja bei der Reise (nach Südafrika) nicht. Puh - da musste ich erst noch einmal durchatmen...

 

Alle die gerne mit ihren Kleinkndern in die Ferne reisen haben diese Vorwürfe und Ratschläge sicherlich schon zu hören bekommen. Sei´s von Verwandten, in besagten Internet-Foren und Gruppen oder auch von den eigenen Eltern und Freunden.

 

Ich habe typische Kommentare gesammelt und meine Sichtweise dazu geschrieben. So könnt Ihr den "Besserwissern" den Wind aus den Segeln nehmen.

In die Ferne reisen mit Kleinkind - wieso nicht?!
In die Ferne reisen mit Kleinkind - wieso nicht?!

Fahrt doch lieber an die Nord- oder Ostsee...

Zunächst einmal: lasst Euch bloß nicht von anderen sagen wo Ihr Urlaub machen sollt. So weit kommt´s noch! Das kann und sollte jeder für sich entscheiden. Wer nicht im Norden wohnt, hat je nach Wohnort eine rund fünf bis achtstündige Fahrt hinter sich zu bringen, bei Stau noch länger. Eine so lange Fahrt ist definitiv nicht angenehmer als ein Langstreckenflug. Im Gegenteil: im Flugzeug kann sich das Kind viel mehr bewegen, Mama und Papa können sich gleichzeitig um das Kleine kümmern und mit ihm spielen. Das geht im Auto nicht. Damit wären wir gleich beim nächsten Kommentar, der einem gerne an den Kopf geworfen wird:

Zehn Stunden Flug sind eine Tortur für die Kleinen....

Den ganz Kleinen (etwa im ersten halben Jahr) ist es ziemlich egal wo sie gerade schlafen, ihr Fläschchen bekommen, gestillt oder gewickelt werden. Hauptsache Mama und Papa sind da. Ab dann wird alles spannender und interessanter für die Kleinen.

Bei allen sechs Flügen, die länger als zehn Stunden waren, kann ich von keinem behaupten dieser sei für irgendwen eine Tortur gewesen. Bei den zwei ersten war unser Sohn noch klein und zeigte kein großes Interesse. Drei hat er verschlafen, da es Nachtflüge waren. Lediglich bei einem war er durchweg wach und hat diesen dennoch gänzlich schadlos überstanden. Da waren dann eben wir gefragt ihn zu beschäftigen. Darüber sollte man sich im Klaren sein. Mama und Papa sind dann gefragt. Aber auch hier: keine Tortur.

Tipp: Achtet auf die Flugzeiten. Zahlt lieber ein paar Euro mehr wenn der Flug damit besser zum Rhythmus des Kleinkinds passt.

Keine Tortur - das Baby schläft im Basinette.
Keine Tortur - das Baby schläft im Basinette.

Babys schreien beim Fliegen, damit nervt ihr die Mitreisenden...

Das bekommt man definitiv am Häufigsten zu hören. Denn jeder hatte selbst schon ein schreiendes Baby oder Kleinkind an Bord oder kennt jemand der ein solches schreiendes Baby oder Kleinkind bei sich im Flieger hatte. Fazit: Es schreien also angeblich immer alle Babys und Kleinkinder und zwar unentwegt. Das stimmt definitiv nicht. Wir hatten schon einen Flieger voll mit fünf Kleinkindern und keines hat irgendwann länger geschrien.

Das "Lustige" an solch einem Kommentar ist: oftmals wird im gleichen Atemzug dafür ein kürzerer Flug vorgeschlagen: "Fliegt doch nach Ägypten, Mallorca oder Gran Canaria." Jetzt stell ich mir die Frage: "Wo ist da bitte der Unterschied?" Wenn ein Kleinkind beim Fliegen anscheinend generell durchweg schreit, dann ist das ganz egal auf welchem Flug. Oder haben es etwa die Mitreisenden auf einem fünfstündigen Flug nach Gran Canaria oder Ägypten mehr verdient unentwegt angebrüllt zu werden als beispielsweise Reisende in die USA, Südafrika oder Thailand? Ich finde nicht! Gleiches Recht für alle Fliegenden... 

Wenn Babys schreien dann nervt das - ja, definitiv! Da reicht aber schon ein einstündiger Flug aus um Mitreisende zur totalen Verzweiflung zu bringen. Aber glauben die Mitreisenden eigentlich immer, den Eltern macht das nichts aus? Natürlich, die würden am liebsten im Boden versinken! Aber liebe Eltern, macht Euch keinen Stress laut Schnarchende, Besoffene oder unfreundliche Mitreisende sind definitiv auch kein Spaß!

Und zuletzt gilt noch einmal: nicht alle Babys schreien einen kompletten Flug lang. Eine Vielzahl gibt überhaupt keinen Mucks von sich.

Tipps für Eltern mit schreiendem Kind im Flieger:

Wenn das Kleine sich nicht beruhigen lässt, geht doch ganz nach hinten oder -wenn möglich - an einen etwas abgeschirmten Ort im Flieger (in manchen Flugzeugtypen gibt es bspw. Toiletten ein Stockwerk tiefer). Denn:

 1. Hört man das Geschrei im Flieger meist nur wenige Reihen und hinten ist es generell sowieso eher lauter.

2. Da könnt auch Ihr Euch vor den bösen Blicken verstecken und werdet bestimmt wieder relaxter und das Kleine vielleicht auch.

2. Das Kleine wird vielleicht abgelenkt wenn Ihr ein wenig den Stewardessen zuschaut. Natürlich bitte abklären ob das für die Stewardessen ok ist! 


Ihr müsst kindgerecht auf Reise gehen... (das Kleine muss toben & spielen)

Müssen wir? Wer sagt das? Wer fährt denn bitte mit seinem Kleinkind in den Urlaub oder reist mit ihm herum, damit es den ganzen Tag nur mit Bauklötzchen spielt oder im seichten Wasser plantscht? Wenn das der Sinn unserer Reisen wäre, dann könnten wir daheim bleiben und kostengünstiger die Badewanne befüllen. Nein, nur weil man in die Ferne fliegt heißt es nicht, dass es überhaupt nicht kindgerecht ist!

Im Gegenteil, Kleinkinder lernen eine Menge auf Reisen. Sie lernen andere Kulturen, Tiere und Lebensweisen kennen. Sie erkunden wahnsinnig gerne ihre neue Umgebung und sie kommen so mit anderen Kindern und Erwachsenen in Kontakt. Das ist auf Reisen perfekt und ziemlich kindgerecht! Reisende Kinder sind dadurch wohlgemerkt oft auch viel offener Neuem gegenüber.

Spielen, kuscheln, toben - das können die Kleinen übrigens auch in fernen Ländern zu genüge am Nachmittag/Abend im Hotel/Apartment oder Camper.

Und nicht zuletzt: auch die Eltern dürfen trotz Kind noch dort hin reisen wo sie wollen und die Welt erkunden!

Tipp: Plant Eure Reiseroute so, dass die Tage entspannt sind, stopft sie nicht zu voll. Oder, wenn beispielsweise an zwei Tagen länger gefahren wird, legt danach einen Ruhetag ein. Das ist für das Kleine gut und auch für die Eltern. Reisen mit Kleinkind ist ein wenig entschleunigtes Reisen.

Was hat das Kleinkind von der Fernreise?

Dazu kommt fast immer der Satz: "Es kann sich doch eh nicht mehr erinnern." Gegenfrage: Was hat es denn dann von einer Reise an die Nordsee oder Italien, wenn es sich nicht erinnern kann? Wenn Ihr so kontert bleibt den meisten erst einmal die Spuke weg und dann kommen die üblichen oben genannten Argumente: Die Fahrt ist nicht so anstrengend (oh, doch!!!), ihr nervt keine Mitreisenden, das ist kindgerechter, blablabla....

Nochmals: Ihr seid die Eltern und Ihr entscheidet was Euch und damit auch Eurem Kind gut tut. Das wisst Ihr wohl am allerbesten.

 

Was ein Kleinkind auf Fernreisen lernt beziehungsweise davon hat habe ich ja bereits geschrieben. Um es kurz zusammen zu fassen: es wird durch das Reisen und die vielen Erfahrungen auf jeden Fall geprägt und lernt damit auch eine ganze Menge für´s spätere Leben! 

 

Habt ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht? Was wurde Euch alles an den Kopf geknallt? Habt Ihr Euch dadurch vielleicht verunsichern lassen? Erzählt es uns und macht auch andern Eltern Mut sich dadurch nicht einschüchtern zu lassen!

Unsere drei großen Fernreisen:

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Kommentare: 16
  • #1

    Imke (Montag, 30 Januar 2017 19:58)

    Hi Mel,
    toller Artikel! Ich kann deine Stimmung gut nachempfinden - auch ohne Kind im Gepäck. Ich finde, es gibt nicht DIE eine Reise, die man nur mit Kind oder ohne machen kann. Jeder ist anders und letztendlich muss sich das Kind ja auch euren Rhythmus anpassen. ;)
    Macht weiter so und viel Spaß bei euren (Fern-)Reisen!

  • #2

    Viola Götz (Montag, 30 Januar 2017 20:21)

    Ein wundervoller Beitrag :- ) . Ich kann Euch nur ein großes Kompliment machen über Eure Beiträge und eure Familien Planung mit Kind. Schön zu sehen , dass Eltern in der heutigen Zeit noch Reisen und Beruf in Einklang bringen können. Ich freue mich auf jeden neuen Beitrag, auch wenn unsere Kinder schon 19 / 17 Jahre alt sind... <3 - lichen Dank :-)


  • #3

    Kind im Gepäck (Montag, 30 Januar 2017 22:17)

    Liebe Imke, ich danke Dir!
    Schön, dass du das auch ohne (noch) ohne Kind verstehst.
    Wir machen definitiv so weiter ;-)
    Liebe Grüße,
    Mel&Samu&Rolf

  • #4

    Kind im Gepäck (Montag, 30 Januar 2017 22:27)

    Hallo Viola, ganz vielen lieben herzlichen Dank für die Komplimente!
    Ach, auch wenn sie schon 19/17 snd sind´s ja immer noch die Kinder und gehen bestimmt (wenn auch vielleicht gerade nicht) in ein paar Jahren auch wieder gerne mit in Urlaub ;-)!
    Wir hoffen dann mal auch mit den weiteren Beiträgen den Geschmack zu treffen <3
    Liebe Grüße,
    Mel&Samu&Rolf

  • #5

    Meike (Dienstag, 31 Januar 2017 06:07)

    :-) ich hab den von dir zitierten Beitrag im Forum ja auch gelesen und kommentiert, weil mir gleich der Puls hochgeschnellt ist. Unsere Kinder (4 und 5) reisen auch sehr gerne, und saugen alles in sich auf. Sie bereichern unsere Art zu reisen, weil wir nicht von Attraktion zu Attraktion rasen, sondern uns viel mehr treiben lassen. Uns auch an den kleinen Dingen erfreuen, die Kinder eben irgendwo am Wegrand entdecken oder wahrnehmen. Länger an einem Ort bleiben. Und wie du so schön schreibst, prägt reisen die Kinder sehr. Gerade weil sie noch klein sind! Wir sind aktuell und Südafrika, und die beiden setzen sich hier wieder sehr aktiv damit auseinander, dass es sehr arme Menschen gibt, wilde Tiere nicht eingesperrt werden sollten, welche Tiere gefährdet sind, Wasser gespart werden muss... So intensiv kann ihnen das kein Wieso-Wehslab-Warum-Buch vermitteln.
    und was den langen Flug angeht hatten wir beim Herflug ein sehr positives Erlebnis. Sehr genervte Mitreisende, beim Anblick unserer beiden wilden Jungs, die sich am Gate nochmal richtig austobten, und dann anerkennende Worte beim Aussteigen, weil die Kinder den Großteil des Nachtfluges verpennt haben und leiser waren als der schnarchende Herr in der Vorderreihe. :-D
    Danke für deinen Blogbeitrag!

  • #6

    Kind im Gepäck (Dienstag, 31 Januar 2017 14:59)

    Hallo Meike,
    ja - ich kann mich an deine Antwort noch erinnern!
    Du hast mit deiner Aussage vollkommen recht. Wir bleiben seit Kind auch länger an einem Ort. Ohne Kind denkt man erst einmal langweilig, so ging´s mir auch, aber Plätze wo man nur vorbeigerast wäre lernt man intensiv kennen oder entdeckt sie überhaupt erst.
    Sehr schön, dass ihr auch ein Lob erhalten habt. Das trauen sich auch nur wenige Mitreisend: zuzugeben, dass die Kinder entspannt waren. Manchen sieht man es wenigstens an den Gesichtern an. Wir haben das auch schon erlebt.
    Genießt noch die Zeit in Südafrika ganz dolle!!!
    LGs von
    Mel&Samu&Rolf

  • #7

    Mischa (Dienstag, 31 Januar 2017 17:20)

    Hallo!

    Danke für den Beitrag, wir kennen das alles nur allzu gut! Bei uns kommt dann auch noch das Wasser dazu, da haben die Leute gleich noch viel mehr Angst....

    Gut zu lesen, dass es nicht nur uns so geht :-)

    Liebe Grüße
    Mischa
    http://www.gowesst.com

  • #8

    Kind im Gepäck (Dienstag, 31 Januar 2017 18:09)

    Hallo Mischa,
    ich finde das super was ihr macht. Hab schon paar Mal auf die Seite geschaut - wow! Kann mir schon vorstellen "wie schrecklich" das für Euren Kleinen Mann sein muss ;-)
    Weiterhin ganz viel Spaß Euch Dreien!!!

  • #9

    travelingkinder (Donnerstag, 02 Februar 2017 15:04)

    Hallo, die Kommentare kommen mir sehr bekannt vor. Wir waren mit unserer Kleinen in Malaysia/Singapore und Curacao steht als nächstes auf der Liste. Bisher haben sowohl unsere Fern - und Kurzreisen immer gut geklappt. 8h Autofahrt zu meinen Eltern sind auf jeden Fall anstrengender als 10h Flug � vg

  • #10

    Eva (Sonntag, 05 Februar 2017 17:06)

    Hi,

    oh ja, das kenne ich. Gerne auch noch der Hinweis, dass man unverantwortlich ist da ferne Länder ja prinzipiell gefährlicher sind :-). Wenn ich mir meine Tochter so ansehe, dann kann ich gar nicht in Worte fassen, wie sehr sie von unseren Reisen profitiert. Umso unverständlicher ist es dann immer für mich, warum andere Leute meinen, uns unsere Meinung aufdrücken zu können...

    Viele Grüße aus Peru :-)
    Eva

  • #11

    Kind im Gepäck (Sonntag, 05 Februar 2017 22:50)

    Hallo Eva, das glauben wir auf's Wort!
    Wenn es den kindern nicht gut tun würde, dann würden wir das auch definitiv merken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Eltern nicht auffallen würde.
    Viele Grüße zu Euch nach Peru :-)

  • #12

    Muttis Nähkästchen (Freitag, 24 März 2017 11:39)

    Oh ja, das kenn ich ... als Mutter darf man schließlich keine eigenen (Reise-)Wünsche mehr haben. Ich hab am Blog mal darüber geschrieben: https://muttis-blog.net/reisen-mit-baby-ein-no-go-6-argumente-gegen-das-reisen-mit-kind/

  • #13

    Elly (Mittwoch, 29 März 2017 23:40)

    Toller Artikel!

    Ich reise auch viel mit meinen drei Kindern, aktuell steht ein Roadtrip in den USA an, und diese ganzen "Argumente" bekomme ich auch dauernd zu hören.

    Meine Kinder sind zwischen 7 - 10 und freuen sich auch schon sehr auf unsere Tour!

    Letzte Woche gab es ein Interview und auch da wurde ich gefragt, was Kinder von so einer Reise haben bzw allgemein vom reisen.

    "Welche Bedeutung hat aus deiner Sicht das Reisen für Kinder?"

    Es gibt inzwischen mehrere Studien, die belegen, dass Reisen Kinder glücklicher macht als Spielzeug – und auch klüger! Die Gehirnentwicklung wird positiv beeinflusst, außerdem können sich Kinder, die viel gereist sind, besser konzentrieren und bringen bessere Schulleistungen.
    Es ist schön, die Kinder für andere Länder und Kulturen zu öffnen. So gehen sie ebenso offen und ohne Vorurteile auf andere Menschen zu und lernen, die Menschen nach Charakter und Persönlichkeit zu beurteilen und nicht nach Herkunft, Religion oder Hautfarbe. Und die Kinder erleben selbst, dass es nicht überall so ist wie in Deutschland und dass nicht überall auf der Welt alles so selbstverständlich ist, wie man es hierzulande kennt.
    Reisen durch die vielen Naturparks sensibilisieren die Kinder für unsere Natur. Kinder nehmen von Reisen Erinnerungen und Erfahrungen mit, die sie in der Schule in dieser Form nicht bekommen. Sie werden offener für die Welt und erweitern ihren eigenen Horizont.
    Ebenfalls ein schöner Nebeneffekt: Die Kinder lernen, Familienzeit wertzuschätzen. Denn im Urlaub haben Eltern endlich mal richtig viel Zeit für die Kinder. Dadurch behalten sie die Reisen mit den Eltern bzw. mit Mama oder Papa ihr Leben lang in Erinnerung.

    "Was ist für dich das Schönste auf Reisen mit deinen Kindern?"

    In erster Linie: Zeit mit meinen Kindern verbringen zu können, ohne die ganzen Alltagspflichten. Außerdem: Die Welt mit den Augen der Kinder zu sehen und zu erleben. Kinder sehen Kleinigkeiten, die Erwachsenen oft entgehen. Sie sehen den Schmetterling auf dem Stein sitzen, die blühende Blume am Wegesrand, die kleine Eidechse an der Mauer und so vieles mehr. Kinder sehen die Welt einfach anders, das merke ich auch oft daran, woran sie sich nach Monaten noch erinnern.
    Es ist auch immer wieder faszinierend für mich, wie Kids auf Spielplätzen ohne Vorurteile aufeinander zugehen – da spielt auch die Sprachbarriere keine Rolle. Sie verständigen sich irgendwie und wenig später sieht man sie alle zusammen lachend über den Spielplatz toben. Davon können sich viele Erwachsene eine Scheibe abschneiden!

  • #14

    MartinaN (Sonntag, 16 Juli 2017 07:07)

    Ich muss gestehen, eure Bilder sind überzeugend und ebenfalls eindrucksvoll. Hätte mich das ohne Weiteres nicht getraut....doch ich sehe das ist unbegründet.

  • #15

    Tina (Donnerstag, 03 August 2017 19:00)

    Ich danke Dir so von Herzen. Ich bin schwanger im 7.Monat und obwohl die Kleine noch nicht auf der Welt ist, scheint sich niemand (leider auch die Familie nicht) zu sträuben mir zu sagen wohin der nächste Urlaub geht. CenterPark. Die nächsten 15jahre übrigens.
    Mein Partner und ich lieben das Reisen und Wandern. Aber leider ist damit jetzt wohl Schluss. Laut allen Anderen. Was wir für Vorstellungen davon haben was wir unserer Tochter für Werte und Erfahrungen mitgeben wollen spielt absolut keine Rolle. Schön im Muster bleiben heißt die Devise. Natürlich weißt ich noch nicht wie das Leben mit der Kleinen sein wird, aber Familien wie Eure machen mir Mut!! Und von Euren Erfahrungen können wir lernen. Die Welt ist riesengroß und wunderschön und ich hab das Reisen viel zu spät für mich entdeckt. Und ich will meiner Tochter so viel Tolles zeigen, also warum sollte es immer nur Mallorca/Nordsee/Ostsee/Schwarzwald sein??
    Danke für Deinen Blog, den ich jetzt postwendend an jeden der mir reinredet schicke.
    Viel Freude beim Reisen und nochmal herzlichsten Dank!!!!!

  • #16

    Kind im Gepäck (Freitag, 04 August 2017 12:17)

    Liebe Tina,
    erst einmal Glückwunsch!!!
    Das freut uns total, dass wir Euch nicht nur Mut machen, sondern auch darin bestätigen, dass Ihr auch mit Eurem kleinen Kind, Eurer Tochter, reisen könnt. Wir hoffen Ihr werdet ebenfalls ganz viele tolle Erfahrungen haben und die Kleine wird definitiv davon profitieren!
    Wenn Ihr Fragen habt, meldet Euch sehr gerne bei uns - einen kleinen Wanderguide haben wir für´s Wandern mit Baby übrigens auch schon erstellt ;-)
    Wir wünschen alles alles Gute!
    Mel, Samu & Rolf

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