Im Yellowstone Nationalpark -Tag 1

Sightseeing, Bisons und Campingplatzsuche

 

Nach dem Frühstück und einer kurzen Dusche - die gibt's pro Person und Tag nämlich gratis - verlassen wir den rießen Campingplatz Fishing Bridge bereits wieder und machen uns auf Richtung Norden. An ein paar kleineren Attraktionen vorbei, durch das Hayden Valley, entlang des Grand Canyon of the Yellowstone und über den Dunraven Pass soll es bis zu Tower Falls oder Tower-Roosevelt gehen. Das würde eine Fahrzeit von gut  90 Minuten, natürlich ohne Pausen/Erkundungstouren, bedeuten und wäre optimal, da wir noch keinen Campinglatz haben. Da um diese Jahreszeit allesamt "First come, first serve" sind war eine Reservierung unmöglich.

 

Gut gelaunt starten wir also in den wunderbar sonnigen Tag.  Hier und da halten wir an, laufen eine Runde, machen Fotos oder genießen einfach kurz den Ausblick auf die grandiose Landschaft. Wir genießen es und wissen da leider - oder vielleicht zum Glück - noch nicht, was uns an dem Tag noch alles erwarten wird, beziehungsweise wie problematisch die Campingplatzsuche noch werden wird...

Am Grand Canyon des Yellowstone parken wir und entschließen uns nachdem Baby Samu gegessen hat einen Trail entlang des Canyons zu laufen. Während der Kleine entspannt sein Mittagschläfchen in der Bauchtrage hält erkunden wir den Rim. Keine Menschenseele ist unterwegs, was uns ein wenig wundert, aber auch herrlich ist um einfach die Natur zu genießen. Nach gut 40 Minuten sehen wir den Parkplatz an dem der Trail vorbeiführen soll. Doch der Weg endet abrupt. Wir schlagen uns ein wenig durchs Gebüsch und stehen plötzlich auf einem menschenleeren Parkplatz. Komisch. Nichts los, das kann kaum sein.... Und dann sehen wir ein Schild: "Trail closed".

 

Hm, auf dem Hinweg war kein Hinweis gewesen. Was soll´s, so haben wir einen  tollen Aussichtspunkt völlig für uns alleine. Wunderbar! Wir genießen die Ruhe und machen uns dann auf den Rückweg.

Es ist kurz nach 14 Uhr, weiter geht´s Richtung Tower Falls. Baby Samu mag nicht mehr in seinen Sitz und ist ein wenig quengelig. Ich setze mich zu ihm, aber auch das lässt seine Laune nicht besser werden. Während mein Mann das Wohnmobil den Dunraven Pass hinaufscheucht, versuche ich unseren Sohn aufzuheitern. Vergebens. Ich bin verzweifelt, ich sehe mal wieder nichts von der Landschaft und somit wird meine Laune minütlich schlechter. Vor allem als ich bemerke, dass er einfach an den Bisons vorbeidüst. Hey, das sind unsere ersten Bisons!!! "Da kommen noch mehr", weiß der Fahrer trocken, lässt sich nicht beirren und braust weiter. Ich nehme das Baby auf den Schoss um wenigstens Bisons im vorbeifahren bestaunen zu können. Toll....

 

Für kurze Entspannung sorgt eine Horde Menschen bei Tower Falls. Also nicht die Menschen selbst, sondern das was sie bestaunen. Einen Schwarzbär! Ganz nett, aber meines Erachtens eher ein kleineres Exemplar. In Kanada haben wir Größere gesehen. Also kein Schwarzbärbestaunen. Wir fahren auf den Campingplatz. Es steht zwar FULL, aber wir versuchen es trotzdem. Doch nichts zu machen. FULL. In der Hoffnung Hilfe bei der Info von Tower Falls zu bekommen fahren wir dort hin zurück. CLOSED. Super, und nu? Der Bär grast noch vor sich hin, hunderte Fotos und Handys klicken, wir fahren weiter bis Tower Roosevelt. Immerhin ist der Zwerg wieder friedlich.

 

Aber auch hier alles CLOSED. Jetzt bleibt uns nur der etwa 45 minütige Weg nach Mammoth Hot Springs....

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